
Impulse für nachhaltige Städte und Gemeinden
Ende Januar fand im Forum der Messe Luzern das fünfte Symposium des Nachhaltigkeitsnetzwerks Zentralschweiz (NNZ) statt. Rund 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nahmen daran teil. Wie bei vorangegangenen Symposien bildeten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 den übergeordneten Bezugsrahmen - mit einem klaren Fokus auf praxisnahe Lösungsansätze für die
Zentralschweiz.
Zug bleibt an der Spitze
Die Hochschule Luzern (HSLU) hat zum zweiten Mal den Kantonalen Innovations- und Kreativitätsindex (KIKI) erstellt, neu zusammen mit dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum. Erstmals können Grossregionen miteinander verglichen werden, und jeder Kanton wird in einem übersichtlichen Profil einzeln dargestellt. Der Kanton Zug ist erneut Spitzenreiter.

Künstliche Intelligenz, Blockchain, Quantencomputing
Künstliche Intelligenz, Blockchain und Quantencomputing gelten als Schlüsseltechnologien der Zukunft. Eine repräsentative Studie der Hochschule Luzern zeigt erstmals, wie die Schweizer Bevölkerung diese Technologien im Vergleich wahrnimmt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Menschen in der Schweiz stehen diesen Zukunftstechnologien zugleich aufgeschlossen und bedacht gegenüber. Sie erwarten von der Politik sowohl eine aktive Standortförderung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit als auch Schutz vor möglichen Gefahren und Risiken.
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IHZ-Jahresanalyse 2026
Das Wirtschaftsjahr 2025 zeigte sich sehr volatil. In der Zentralschweiz resultiert dennoch ein moderates Wachstum. Der robuste Binnenkonsum kompensierte die Schwäche im Aussenhandel. Für 2026 deutet sich eine Stabilisierung an. Am Arbeitsmarkt ist mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen. Unternehmen setzen weiterhin auf Effizienz und verstärken ihr Engagement in der Berufsbildung.

«Achtung Barriere!»
Wie fühlt es sich an, mit einer Sehbehinderung den Weg durch eine Baustelle finden zu müssen? Wie für Menschen mit Autismus, wenn akustische und optische Reize an einer Kreuzung auf sie einströmen? Die Hochschule Luzern, das Recherchekollektiv Correctiv.Schweiz sowie zentralplus.ch machen diese Erfahrungen mit Mixed-Reality für alle nachfühlbar. Die Konsequenzen daraus sollen auch in die Stadtplanung einfliessen.

Hausgemachte Krisen
Eine gemeinsame Studie der Hochschule Luzern und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel zeigt eine Zunahme schwerer Unternehmenskrisen im DACH-Raum: Jedes dritte börsennotierte Unternehmen hat seit 2018 einen massiven Kurseinbruch erlitten. Schweizer Unternehmen erweisen sich im Ländervergleich als besonders widerstandsfähig. Zudem zeigt die Analyse, dass mehr als die Hälfte aller Krisen auf strategische oder interne Fehlentscheide zurückgeht.

Wirtschaftsbarometer Obwalden
Die Obwaldner Industrie spürt die Folgen der US-Zollpolitik. Die Wertschöpfung der Obwaldner Investitionsgüterindustrie sinkt. Wachstumsimpulse kommen hingegen aus der Bauwirtschaft und dem Dienstleistungssektor. Für das kommende Jahr sind die Wachstumsaussichten insgesamt verhalten. Schwerpunktthema des aktuellen Wirtschaftsbarometers ist der Standortfaktor Mobilität.

Schweizweit einzigartiges Zentrum rund um die Geburt
Jede Geburt ist ein kleines Wunder – und manchmal braucht es spezialisierte Unterstützung. Im Neubau Kinderspital / Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) entsteht deshalb ein Ort, an dem Eltern und Kinder noch näher zusammenrücken.

ETH Swiss GeoLab in Luzern
Die Wirtschaftsförderung Luzern eröffnet die Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab, ein neues Kompetenzzentrum für Erdbeobachtung der ETH Zürich. Mit der Bekanntgabe des durch die ETH Zürich definierten Anforderungsprofils startet der Auswahlprozess für den künftigen Standort des Zentrums. Standortvorschläge können bis am 30. November 2025 über die Wirtschaftsförderung Luzern eingereicht werden. Den Standortentscheid fällt die ETH Zürich im Verlauf des Jahres 2026.
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Zentralschweizer Wirtschaft atmet durch
Die Konjunkturstimmung in der Zentralschweiz hellt sich spürbar auf. Nach einem schwachen dritten Quartal verzeichnen viele Unternehmen wieder bessere Geschäfte. Selbst in der bereits angeschlagenen Industrie, die zusätzlich am stärksten von der US-Zollpolitik betroffen ist, kehrt vorsichtiger Optimismus zurück. Die regionale Wirtschaft zeigt sich insgesamt widerstandsfähig und blickt mit Zuversicht auf die kommenden Monate.
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Cyberkriminalität gefährdet Schweizer Unternehmen
Düstere Prognose für die Schweizer Wirtschaft: Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten einen deutlichen Anstieg der Wirtschaftskriminalität. Haupttreiber ist die Cyberkriminalität. Das zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit der Association of Certified Fraud Examiners (ACFE) Switzerland Chapter.

ETFs immer beliebter
Der Markt für börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds, kurz ETFs) wächst überdurchschnittlich und prägt zunehmend die Schweizer Fondslandschaft. Seit 2021 fliessen Neugelder bevorzugt in ETFs statt in klassische Anlagefonds. Gleichzeitig ist das Wissen zu ETFs bei Schweizer Anlegenden sehr unterschiedlich gross, insbesondere in Bezug auf Gebühren. Die neue ETF-Anlegerstudie der Hochschule Luzern untersucht erstmals umfassend das Anlageverhalten und den Wissensstand Schweizer Anlegerinnen und Anleger in Bezug auf dieses wachsende Marktsegment.

AI Breakfast
Die Local AI Community Luzern (LAC) und die IDEE SEETAL haben Mitte Oktober im Kulturzentrum Braui in Hochdorf zum ersten «AI Breakfast – Seetal» eingeladen. Gastreferentin Claire Wagner hielt einen Vortrag zum Thema «KI im Alltag von KMUs: Vom Hype zum echten Mehrwert». Im Zentrum stand die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Künstliche Intelligenz (KI) gewinnbringend einsetzen können.
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Richtig vorsorgen – ruhig schlafen
Die Lebenserwartung steigt. Die Menschen werden älter. Das bringt neue, veränderte Aspekte mit sich. Vor allem, wenn es um die finanzielle Sicherheit im Ruhestand geht. Das bedeutet auch: Die richtige und zeitige Vorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hier setzt der aktuelle Vorsorgekompass an - nach dem Motto «entscheiden. gestalten. geniessen.» Eine Lektüre, die sich auszahlt.

Nachträgliche Einzahlungen in die Säule 3a
Im November 2024 hat der Bundesrat eine bedeutende Änderung in der privaten Altersvorsorge beschlossen. Diese neue Regelung bietet Personen, die in einem bestimmten Jahr ihre 3a-Beiträge nicht vollständig einzahlen konnten, eine Möglichkeit, die Lücke in der Altersvorsorge zu schliessen. Nachträgliche Einzahlungen können erstmals im Jahr 2026 für das Steuerjahr 2025 getätigt werden. Daniela Hänsli, Beraterin Finanzplanung bei der Zuger Kantonalbank, erklärt die neue Möglichkeit im Detail.

«Machen» als Basis für den Erfolg
Mitte September fand das 16. Wirtschaftsforum Unterwalden WFU mit rund 360 Teilnehmenden in Stans statt. Unter dem Motto «Machen» teilten renommierte Referierende ihre Erfahrungen und zeigten auf, wie aus Visionen konkrete Erfolge entstehen. Das Forum bietet eine Plattform für Unternehmer: innen, Entscheidungsträger:innen und Visionäre, um sich zu vernetzen und Impulse für die Zukunft zu setzen.

Tischmesse Entlebuch
Die Tischmesse Entlebuch findet am 31. Oktober 2025 zum ersten Mal statt. Bis Ende September sind letzte Ausstellerplätze verfügbar. Ob Firma, Verein oder Einzelperson – die Tischmesse ist eine unkomplizierte B2B- und B2C-Plattform, um sich regional zu vernetzen und zu präsentieren. In Schüpfheim zeigen rund 40 Ausstellende ihre Angebote auf einem Tisch: klein, persönlich und nahbar. So entsteht eine vielfältige Gelegenheit zum Austausch für Ausstellende wie auch für Besuchende.

Gold an den EuroSkills 2025
Die 23-jährige Automobil-Mechatronikerin Alina Knüsel aus Meierskappel LU gewinnt die Europameisterschaft der Berufe in Herning (Dänemark) – ein starkes Signal für das Autogewerbe und für Frauen in technischen Berufen.

Freiheit im Stresstest
Über 250 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen am 4. September 2025 zum 15. Zentralschweizer Wirtschaftsforum der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ zusammen. Im Zentrum stand das Thema «Freiheit – Fundament und Standortvorteil für die Zentralschweiz». Bundesrat Albert Rösti betonte, Freiheit müsse durch Eigenverantwortung, of-fene Märkte und eine sichere Energieversorgung immer wieder neu gesichert werden.

«Bürokrat-o-mat»
Während externe Faktoren die Zentralschweizer Wirtschaft belasten, setzt die IHZ bei den hausgemachten Problemen an: Mit ihrer neuen Online-Plattform können Unternehmen bürokratische Hürden aus ihrem Geschäftsalltag direkt melden und so zur Verbesserung der Rahmenbedingungen beitragen.
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Dringend gesucht: Ärztinnen und Elektriker
In der Zentralschweiz besteht bei Ärzten, Elektroinstallateuren und -mechanikern sowie bei Telekommunikations- und Rundfunktechnikern der grösste Fachkräftemangel. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich hat die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ auch in diesem Jahr die Rekrutierungsschwierigkeiten von 102 Berufen verglichen.

Regionale Produkte für nachhaltigen Genuss
Reto Garbely legt einen starken Fokus auf die Nachhaltigkeit. Mit diesen Massnahmen will der Leiter Gastronomie im Schweizer Paraplegiker-Zentrum seinen Beitrag dazu leisten.
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Ablehnung Mehrstufentarif
Die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz IHZ spricht sich in ihrer Stellungnahme zur Vernehmlassung der Steuergesetzrevision 2027 gegen die Einführung eines Mehrstufentarifes aus. Grund sind die veränderten Rahmenbedingungen bei der OECD-Mindeststeuer. Die IHZ fordert den Regierungsrat hingegen auf, sich auf Bundesebene für eine Abschaffung oder Aussetzung der nationalen Ergänzungssteuer einzusetzen.

LUKB-Zukunftspreis 2025
Die Projekte «SendMeBag» (Kategorie Technologie & Innovation), «Fitness Integration Perspektive» (Kategorie Soziales Engagement) und «Lentl» (Kategorie Ökologie) gewinnen den LUKB-Zukunftspreis 2025. Der erstmals vergebene Jurypreis geht an das Projekt «Upgrid». Für den LUKB-Zukunftspreis 2025 wurden gesamthaft 73 Projekte eingereicht.