
Längerer Ruhestand kostet
Wer heute in der Schweiz mit 65 Jahren in Pension geht, hat gute Chancen, einen überdurchschnittlich langen Ruhestand von 25 Jahren oder mehr zu erleben – mit spürbaren finanziellen Folgen. Eine Modellrechnung der Hochschule Luzern zeigt: Schon wenige zusätzliche Lebensjahre können die finanzielle Lücke zwischen laufenden Renteneinkommen und Ausgaben deutlich vergrössern.
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Vom Quereinstieg zur Führungskraft
Der Fachkräftemangel fordert Unternehmen heraus, neue Wege zu gehen. Neutrass setzt deshalb bewusst auf Menschen mit Potenzial und Motivation. Drei Mitarbeitende zeigen, wie unterschiedlich Karrierewege sein können und welche Chancen Quereinsteiger erhalten.

Abschlussarbeiten für die Praxis
Studierende der Nachdiplomstudiengänge Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege HF bei XUND schreiben zum Abschluss keine Schubladenpapiere. Sie entwickeln praxisnahe Lösungen für Patientinnen, Patienten, Angehörige und Fachpersonen. Viele davon werden bereits im klinischen Alltag eingesetzt.

Umweltpreis 2026
Am Freitagabend, 12. Juni 2026 würdigte die Albert Koechlin Stiftung (AKS) die zwei diesjährigen Umweltpreisträger:innen: Stadtblüte und ERDIG Living Soils AG. Die beiden Preise wurden im Rahmen einer Feier im Kulturhof Hinter Musegg übergeben; sie sind mit je 40'000 Franken dotiert.

Mal hell, mal trüb
Die Geschäftslage der Zentralschweizer Unternehmen präsentiert sich im zweiten Quartal 2026 weiterhin solide. Insbesondere die Industrie verzeichnet eine spürbare Erholung. Doch der Irankonflikt trübt die Aussichten deutlich. Das sind die Fixpunkte der IHZ-Quartalsanalyse 02/2026.

Crowdfunding-Markt wächst
Nachdem die Volumina im Schweizer Crowdfunding-Markt in den vergangenen drei Jahren rückläufig gewesen waren, verzeichnete der Markt im Jahr 2025 wieder ein Wachstum. Das Volumen stieg um 14 Prozent auf 629 Millionen Schweizer Franken. Treiber dieser Entwicklung ist vor allem das Crowdlending, allen voran Projektfinanzierungen für Immobilien. Dies zeigt die jährliche Studie zum Crowdfunding-Markt der Hochschule Luzern.

Zuger Rekordbank
Zum dritten Mal in Folge erzielt die Zuger Kantonalbank ein Rekordergebnis. Konzerngewinn plus 7,1 Prozent, Geschäftsertrag plus 4,3 Prozent. Die 150. Generalversammlung genehmigte alle Anträge des Bankrats und erhöhte die Dividende auf 230 Franken pro Aktie. Neuer Bankratspräsident ist Reto Wangler.
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Fehlendes Wissen für E-ID
Mit hauchdünnen 50,39 Prozent Ja-Stimmen hat die Schweizer Stimmbevölkerung am 28. September 2025 das neue E-ID-Gesetz angenommen. Der Bund baut derzeit die staatliche elektronische Identität samt Vertrauensinfrastruktur auf; der Start ist für Ende 2026 geplant. Eine neue Studie der Hochschule Luzern (HSLU) zeigt: Die meisten Schweizer KMU kennen das Thema, doch nur rund ein Fünftel setzt bereits Lösungen um.

Langsame Transformation
Über 60 Prozent der Schweizer Unternehmen empfinden ihre eigene Transformation als zu langsam. Gleichzeitig öffnet sich die Schere: Erfolgreiche Unternehmen bauen ihre Transformationsfähigkeit aus, während andere zurückfallen. Generative KI wird dabei zwar breit genutzt, doch nur wenige schaffen es, daraus messbaren wirtschaftlichen Mehrwert zu erzielen. Das zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern.

«Wir schaffen Raum»
Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) unterstreicht mit einem neuen Markenauftritt ihre im Rahmen der Strategie «LUKB30» formulierte Ambition, bis 2030 zu den fünf führenden Universalbanken der Schweiz zu gehören. In den kommenden Wochen und Monaten wird die LUKB ihren neuen Marktauftritt nun mit einer über alle Kanäle geführten Imagekampagne auf breiter Front bekannt machen.
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Starke Netzwerke für junge Ideen
Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich im Innovations-Biotop Uri in Altdorf zum Anlass «Uri Botschafter & Urner Start-ups». Die Veranstaltung ist eine Initiative aus dem Uri Botschafternetz mit dem Ziel, erfahrene Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesellschaft gezielt mit jungen Unternehmen aus dem Kanton zu vernetzen.

Berufsbildung stärken
Fokus des 16. City Talks der City Vereinigung Luzern war die verstärkte Zusammenarbeit in der Aus- und Weiterbildung mit der KV Luzern Berufsakademie. Junge Talente im Detailhandel erhalten dadurch wertvolle Perspektive für ihre berufliche Zukunft.

NELU stellt Weichen
Die Unternehmerinitiative Neue Energie Luzern hat an ihrer 12. ordentlichen Generalversammlung in Sursee die Kontinuität im Co-Präsidium bestätigt und den Vorstand gezielt verstärkt. Mit der Wahl von Michael Kurmann setzt die mitgliederstärkste Sektion der aeesuisse ein klares Zeichen für politische Schlagkraft, wirtschaftsnahe Energiepolitik und eine starke Verankerung im Kanton Luzern.

Impulse für nachhaltige Städte und Gemeinden
Das fünfte Symposium des Nachhaltigkeitsnetzwerks Zentralschweiz (NNZ) fand in der Messe Luzern statt. Rund 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft nahmen daran teil. Wie bei vorangegangenen Symposien bildeten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030 den übergeordneten Bezugsrahmen - mit einem klaren Fokus auf praxisnahe Lösungsansätze für die
Zentralschweiz.
Zug bleibt an der Spitze
Die Hochschule Luzern (HSLU) hat zum zweiten Mal den Kantonalen Innovations- und Kreativitätsindex (KIKI) erstellt, neu zusammen mit dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum. Erstmals können Grossregionen miteinander verglichen werden, und jeder Kanton wird in einem übersichtlichen Profil einzeln dargestellt. Der Kanton Zug ist erneut Spitzenreiter.

Künstliche Intelligenz, Blockchain, Quantencomputing
Künstliche Intelligenz, Blockchain und Quantencomputing gelten als Schlüsseltechnologien der Zukunft. Eine repräsentative Studie der Hochschule Luzern zeigt erstmals, wie die Schweizer Bevölkerung diese Technologien im Vergleich wahrnimmt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Menschen in der Schweiz stehen diesen Zukunftstechnologien zugleich aufgeschlossen und bedacht gegenüber. Sie erwarten von der Politik sowohl eine aktive Standortförderung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit als auch Schutz vor möglichen Gefahren und Risiken.
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IHZ-Jahresanalyse 2026
Das Wirtschaftsjahr 2025 zeigte sich sehr volatil. In der Zentralschweiz resultiert dennoch ein moderates Wachstum. Der robuste Binnenkonsum kompensierte die Schwäche im Aussenhandel. Für 2026 deutet sich eine Stabilisierung an. Am Arbeitsmarkt ist mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen. Unternehmen setzen weiterhin auf Effizienz und verstärken ihr Engagement in der Berufsbildung.

«Achtung Barriere!»
Wie fühlt es sich an, mit einer Sehbehinderung den Weg durch eine Baustelle finden zu müssen? Wie für Menschen mit Autismus, wenn akustische und optische Reize an einer Kreuzung auf sie einströmen? Die Hochschule Luzern, das Recherchekollektiv Correctiv.Schweiz sowie zentralplus.ch machen diese Erfahrungen mit Mixed-Reality für alle nachfühlbar. Die Konsequenzen daraus sollen auch in die Stadtplanung einfliessen.

Hausgemachte Krisen
Eine gemeinsame Studie der Hochschule Luzern und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel zeigt eine Zunahme schwerer Unternehmenskrisen im DACH-Raum: Jedes dritte börsennotierte Unternehmen hat seit 2018 einen massiven Kurseinbruch erlitten. Schweizer Unternehmen erweisen sich im Ländervergleich als besonders widerstandsfähig. Zudem zeigt die Analyse, dass mehr als die Hälfte aller Krisen auf strategische oder interne Fehlentscheide zurückgeht.

Wirtschaftsbarometer Obwalden
Die Obwaldner Industrie spürt die Folgen der US-Zollpolitik. Die Wertschöpfung der Obwaldner Investitionsgüterindustrie sinkt. Wachstumsimpulse kommen hingegen aus der Bauwirtschaft und dem Dienstleistungssektor. Für das kommende Jahr sind die Wachstumsaussichten insgesamt verhalten. Schwerpunktthema des aktuellen Wirtschaftsbarometers ist der Standortfaktor Mobilität.

Schweizweit einzigartiges Zentrum rund um die Geburt
Jede Geburt ist ein kleines Wunder – und manchmal braucht es spezialisierte Unterstützung. Im Neubau Kinderspital / Frauenklinik des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) entsteht deshalb ein Ort, an dem Eltern und Kinder noch näher zusammenrücken.

ETH Swiss GeoLab in Luzern
Die Wirtschaftsförderung Luzern eröffnet die Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab, ein neues Kompetenzzentrum für Erdbeobachtung der ETH Zürich. Mit der Bekanntgabe des durch die ETH Zürich definierten Anforderungsprofils startet der Auswahlprozess für den künftigen Standort des Zentrums. Standortvorschläge können bis am 30. November 2025 über die Wirtschaftsförderung Luzern eingereicht werden. Den Standortentscheid fällt die ETH Zürich im Verlauf des Jahres 2026.
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Zentralschweizer Wirtschaft atmet durch
Die Konjunkturstimmung in der Zentralschweiz hellt sich spürbar auf. Nach einem schwachen dritten Quartal verzeichnen viele Unternehmen wieder bessere Geschäfte. Selbst in der bereits angeschlagenen Industrie, die zusätzlich am stärksten von der US-Zollpolitik betroffen ist, kehrt vorsichtiger Optimismus zurück. Die regionale Wirtschaft zeigt sich insgesamt widerstandsfähig und blickt mit Zuversicht auf die kommenden Monate.
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Cyberkriminalität gefährdet Schweizer Unternehmen
Düstere Prognose für die Schweizer Wirtschaft: Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten einen deutlichen Anstieg der Wirtschaftskriminalität. Haupttreiber ist die Cyberkriminalität. Das zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit der Association of Certified Fraud Examiners (ACFE) Switzerland Chapter.