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Da ist viel Zug drin

Aktuelle Zahlen und viel Wissenswertes über den Kanton Zug liefert die neuste Broschüre «Der Kanton Zug in Zahlen». Sie ist ab sofort verfügbar. Herausgegeben wird die Broschüre von der Zuger Kantonalbank in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Statistik des Kantons Zug.

Die Corona-Pandemie hatte auch auf den Kanton Zug Auswirkungen und beeinflusst die Zahlen einiger Wirtschafts- zweige. So reduzierten sich 2020 die Logiernächte im Kanton Zug um 40 Prozent. Den stärksten Rückgang verzeich- nen Gäste aus Ländern wie China oder Indien mit mehr als 90 Prozent oder die USA mit 84 Prozent. Nur leicht rück- läufig ist hingegen die Anzahl der Schweizer Gäste: 2020 kamen nur 8 Prozent weniger in den Kanton Zug. Die tiefere Reisetätigkeit zeigt sich auch in den Zahlen des öffentlichen Verkehrs: Dieser verzeichnete 31 Prozent weniger Passagiere. Ein Teil dürfte auf den Lockdown sowie auf das Homeoffice zurückzuführen sein.

Trotz Pandemie zeigen die Wirtschaftsdaten eine stabile Lage im Kanton Zug: Die Importe und Exporte bewegen sich beinahe auf Vorjahresniveau. Sogar leicht gestiegen ist die Anzahl der im Handelsregister eingetragenen Gesell- schaften. Die Arbeitslosenquote des Kantons hat sich zwar von 1,9 auf 2,5 Prozent erhöht, der Anstieg fällt jedoch weniger stark aus als in der Schweiz insgesamt. Dort stieg die Quote von 2,3 Prozent auf 3,1 Prozent.

Elektrofahrzeuge, Lebensmittel, Matteo und Mia

Im Kanton Zug sind mehr Elektrofahrzeuge unterwegs. So ist der Bestand von zugelassenen Elektrofahrzeugen von 2019 auf 2020 um rund 50 Prozent gestiegen. Trotz der Steigerung sind insgesamt immer noch relativ wenig Elekt- rofahrzeuge unterwegs: 2019 waren 1,4 Prozent der zugelassenen Personenwagen Elektrofahrzeuge, 2020 waren es 2,0 Prozent. Erfreulich entwickelt sich die Qualität bei der Lebensmittelsicherheit in den Betrieben; dazu gehören unter anderem die Lebensmittelproduktion, der Detail- und Onlinehandel sowie die Gastronomie und Wasserversor- gungen. Rund 85 Prozent der Kontrollen bescheinigten eine sehr gute oder gute Qualität. 2015 lag dieser Wert noch unter 80 Prozent. Und wer führt die Vornamen-Hitparade des Jahres 2020 an? Die beliebtesten Vornamen sind Matteo und Mia.

Als Nachschlagewerk beliebt

Die Fachstelle für Statistik des Kantons Zug und die Zuger Kantonalbank produzieren diese Broschüre gemeinsam. Sie ist als Nachschlagewerk bei Privatpersonen, Schulen und Unternehmen beliebt- und kann hier heruntergeladen  werden (pd./red.)

https://www.zugerkb.ch/service-kontakt/broschueren-und-newsletter/der-kanton-zug-in-zahlen-2021

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