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Kunst & Kultur

  • Liselotte Moser; o.T; um 1950; Textilarbeit. Foto: Christian Hartmann

Liselotte Moser

In den USA verwirklichte die Innerschweizer Künstlerin Liselotte Moser (1906-1983) ihren Traum: Sie führt ein Leben als "Nur-Künstlerin". Das Nidwaldner Museum widmet ihr die erste Übersichtsausstellung in der Schweiz.

Liselotte Moser wird 1906 in Luzern geboren und verbringt ihr Leben zwischen der Schweiz und den USA. Mit 21 Jahren zieht sie in die Staaten, wo ihre Mutter in der Textilabteilung des Detroit Institut of Arts tätig ist. 1965, nach dem Tod der Mutter, kehrt sie in die Schweiz zurück und lässt sich in Stans nieder.

Das Nidwaldner Museum gibt erstmals Einblick in das aussergewöhnliche Leben und Werk von Liselotte Moser. Ihr Schaffen ist geprägt von der Suche nach einer möglichst detailgetreuen Wiedergabe der Wirklichkeit: Liselotte Moser will nur malen, was sie sieht. Teilweise entfernt sich die Künstlerin aber auch vom Amerikanischen Realismus. In ihren Textilarbeiten setzt sie sich beispielsweise mit mythologischen Themen auseinander. Neben der Detailtreue faszinieren die überraschenden Kompositionen, Bildausschnitte und Blickwinkel, durch die ihr Werk einen ebenso persönlichen wie eigenwilligen Charakter erhält.

Die Ausstellung wird am 24. August 2022 um 18.30 Uhr im Nidwaldner Museum
Winkelriedhaus eröffnet und dauert bis am 30. Oktober 2022. (pd.)

www.nidwaldner-museum.ch

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