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Luftseilbahn Engelberg-Brunni AG

Wintersportler von heute geben sich nicht mehr mit Nullachtfünfzehn-Angeboten zufrieden. Dem Ruf nach mehr Komfort und einem grösseren Angebot ist auch die Luftseilbahn Engelberg-Brunni AG gefolgt. Das Unternehmen hat auf die neue Wintersaison hin Investitionen in der Höhe von rund 4,5 Millionen Franken getätigt. Das Resultat dieser Investitionen ist unter anderem das neue Restaurant OX bei der Talstation.

Wer heute im Konzert der Wintersportorte mitspielen will, kann sich mit Althergebrachtem nicht mehr zufriedengeben. Dies wiederum zwingt die touristischen Dienstleister im Ort, ihre Anlagen und Angebote auf einem Top-Level zu halten. Die Konsequenz daraus sind grössere und kleinere Investitionen, die Jahr für Jahr anfallen. Auf die Wintersaison 2013/14 hin hat nun auch die Luftseilbahn Engelberg-Brunni AG investiert. Vier Millionen kostet alleine das neue Familienrestaurant bei der Talstation, welches nebst dem Restaurant auch ein Mietcenter sowie eine Aussenstelle der Skischule Engelberg-Titlis beheimatet. Hinzu kommen Garagierungsmöglichkeiten für das Pistenfahrzeug sowie moderne Toilettenanlagen. «Nebst diesen sichtbaren Faktoren mussten wir ebenfalls die Stromversorgung neu erstellen», erzählt Brunni-Bahn-Geschäftsführer Thomas Küng. Er verspricht sich von den Investitionen in das neue Familienrestaurant OX – der Name ist eine Ableitung von Ochse und wurde gewählt, weil die Klostermatte im Volksmund auch Ochsenmatt heisst – einiges. 170 Gästen bietet das neue Restaurant Platz, welches am 14. Dezember 2013 seine Tore öffnen wird. «Damit können wir endlich den Besuchern der Klostermatte auch bei der Gastronomie jenen Komfort bieten, den man in einem Familienskigebiet auch erwarten kann», ist Thomas Küng überzeugt. Als Nebeneffekt der Investition in das neue Restaurant konnten fünf neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Konzession verlängert

Neben den vier Millionen Franken für das neue Familienrestaurant OX hat das Unternehmen auch im Skigebiet Brunni selber investiert. Nebst einer neuen Steuerungsanlage wurde der Sessellift bei der Talstation mit einem Förderband ausgerüstet. Die Kosten dafür: eine halbe Million Franken. Viel mehr als auf die minimal erhoffte Kapazitätssteigerung legt Brunni-Bahn-Geschäftsführer Thomas Küng Wert auf die Feststellung, «dass wir mit dieser Investition den Komfort für unsere Gäste stark verbessern können». Investitionen dank Neuaktionären

Obwohl die Luftseilbahn Engelberg-Brunni AG zu jenen Seilbahnunternehmen in der Innerschweiz gehört, die über ein gesundes finanzielles Fundament verfügen, kam die Gesellschaft nicht um eine Kapitalerhöhung herum. Die vor einem Jahr lancierte Erhöhung des Aktienkapitals um 500 000 Franken auf neu 1,5 Millionen Franken mit der Herausgabe von 2000 voll liberierten Namenaktien mit einem Nennwert von 250 Franken war ein Erfolg. «Dank dieser zusätzlichen Eigenmittel konnten wir die notwendige finanzielle Basis für eine risikogerechte und verantwortungsbewusste Weiterentwicklung unserer Gesellschaft schaffen.» Laut Geschäftsführer Thomas Küng ist es dem Unternehmen nun möglich, den steigenden Ansprüchen der Gäste noch besser gerecht zu werden. Weitere Investitionen werden in den kommenden Jahren folgen. (bc.)

www.brunni.ch

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