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Heliotis zeigt den Mikrokosmos in 3-D

Die Firma Heliotis AG in Root produziert 3-D-Mikroskope und Kameras. Das junge Unternehmen startete 2005 ursprünglich als Spin-off des CSEM (Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique). Heute beschäftigt Heliotis zehn Mitarbeiter.

«Heliotis bietet eine optische Technologie an, welche die 2-D-Mikroskopie dramatisch hin zur 3-D-Mikroskopie verändert», sagt das Unternehmen von sich selbst. Der Mikrokosmos wird dank Heliotis nicht mehr bloss zweidimensional, sondern in 3-D sicht- und erlebbar. Das ist ein eigentlicher Quantensprung. Die Mikroskope und Kameras der Heliotis AG zeichnen sich durch ihre extrem hohen Auflösungen und ganz kurzen Belichtungszeiten von einer Million Bildern pro Sekunde aus. Unschärfen können so weitgehend vermieden werden.

Die Heliotis AG ist zu einem grossen Teil für die Uhrenbranche tätig. Ein wichtiges Segment ist auch die Medizintechnik. In jüngster Zeit hat sich das Unternehmen eine Nische im Sicherheitsbereich erschlossen, so etwa mit der 3-D-Darstellung von Fingerabdrücken. Der Abdruck eines Fingers kann nämlich mit der modernen Technik heutzutage relativ leicht gefälscht werden. Die 3-D-Darstellung erhöht die Sicherheit enorm.

Der Mann, der das Unternehmen seit 2007 vorantreibt und zum Erfolg geführt hat, heisst Rudolf Moosburger. Der gebürtige Bayer hat die Firma vor fünf Jahren mit Unterstützung einer Stiftung und eines Privatinvestors neu aufgestellt. Support erhält Rudolf Moosburger jederzeit auch von der Wirtschaftsförderung Luzern, die sehr erfreut ist über die hochstehenden Arbeitsplätze, die in Root entstanden sind.

www.heliotis.ch

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