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Unternehmen

  • Der Sitz der ABL AG in Altdorf. Lichtwellenleiter sind aus Lichtleitern bestehende und mit Steckverbindern konfektionierte Kabel zur Übertragung von Licht.

Die ABL AG ist preisgekrönt dank Glasfaserkomponenten

«Für seinen Mut und sein echtes Unternehmertum» erhielt der Gründer der ABL AG 2004 einen Unternehmerpreis. 2010 wurde die Firma sogar für den Zentralschweizer Unternehmerpreis nominiert. Die Nachfrage nach Komponenten für Glasfasernetzwerke der Urner ABL AG ist seit über 15 Jahren ungebrochen stark. Denn der schnelle Datentransfer via Glasfaserkabel ist heute für private und öffentliche Institutionen von grosser Bedeutung.

In einigen Schweizer Städten werden derzeit Glasfasernetzwerke («fibre to the home») bis in die Wohnung gebaut. Häufig, wie derzeit in Baar, kommen dabei die Glasfaserkomponenten der ABL AG in Altdorf zum Einsatz. «Mit der qualitativ hochstehenden Lichtwellenleitertechnologie werden hohe Datenraten per Glasfaserkabel übertragen», erklärt Josef Inderkum, Geschäftsführer der ABL AG. Die Kerntätigkeit seines Unternehmens ist die Konfektion von Steckern. «Konfektionieren heisst, die Stecker mit den einzelnen Glasfasern zu verbinden», führt er aus. Zudem bietet die Firma ein grosses Sortiment an passiven Verteilern an, die jeweils nach Kundenbedürfnis zusammengestellt werden. Passive Verteiler sind Gehäuse, in denen verschiedene Glasfaserkabel mit anderen Kabeln verbunden werden. Das Urner Unternehmen strebt dabei stets individuelle Lösungen an. «Kundenspezifische Betreuung ist bei uns Standard. So reagieren wir innert kürzester Zeit auf besondere und dringende Kundenwünsche», legt Josef Inderkum dar. Seit über 15 Jahren ist die ABL AG spezialisiert auf die Beratung, Projektierung, Entwicklung, Ausführung und Montage von passiven Lichtwellenleiteranlagen.

Gewinn des Dätwyler Unternehmerpreises

Diese Leistungen rund um das Thema Lichtwellenleiter blieben nicht unbeachtet: Im Jahr 2004 gewann die ABL AG den Unternehmerpreis der Dätwyler Stiftung in Altdorf. Dieser Förderpreis wurde dem Firmengründer Alois Bissig «aufgrund seines Mutes und seines echten Unternehmertums» verliehen. Zudem wurde die Firma im Jahr 2010 für den Zentralschweizer Unternehmerpreis nominiert. «Von über hundert angemeldeten Organisationen aus der Zentralschweiz wählte die Jury des Swiss Venture Club sechs Firmen aus, die für den Preis nominiert wurden. Wir sind stolz auf den erreichten vierten Platz», betont Josef Inderkum.

Grosser Kundenstamm

Die ABL AG mit ihren 36 Zentralschweizer Mitarbeitenden kann auf einen heterogenen Kundenstamm zählen. Dieser reicht von der global tätigen Grossbank über schweizweit agierende Kabelnetzbetreiber bis zu Elektrizitätswerken, Telekommunikationsbetreibern und der öffentlichen Hand. «Wir betreuen aber auch Spezialfälle wie zum Beispiel die Übertragung der Daten innerhalb der NEAT-Tunnelbaustelle zwischen Erstfeld und Sedrun. Ferner gehört der Datentransfer einer Bergbahn zum Repertoire der ABL-Techniker», führt Josef Inderkum aus.

www.abl-ag.ch

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