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Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG

Die Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG will das aus dem Nordportal des Gotthard-Basistunnels austretende Wasser als natürliche Ressource für die Nahrungsmittelproduktion nutzen. Das Unternehmen plant eine Fischzuchtanlage mit einer Kapazität von rund 540 Tonnen jährlich.

Das aus dem Nordportal des Gotthard-Basistunnels austretende, auf 14 bis 16 Grad temperierte und qualitativ einwandfreie Bergwasser, ist frei von Umweltbelastungen und hat eine ideale Temperatur für die Züchtung von Fischen. Damit will die Basis 57 nachhaltige Wassernutzung AG saubere Fisch-Filets produzieren. Sauber definiert als Fische ohne Belastung mit Schwermetallen, Mikroplastik, Antibiotika und dank des warmen Wassers mit sehr wenig Energie produziert. Die Fischzucht wird im Sinne der Nachhaltigkeit nach ökologischen Grundsätzen und den Prinzipien der tiergerechten Haltung erfolgen. Des Weiteren legt das Unternehmen grössten Wert auf Regionalität.

Ende Februar 2018 wurde das Vorprojekt zum Bau der Anlage abgeschlossen. Nun geht die Planung in die Bauprojekt-Phase über, bei der die neue Fischzucht im Detail ausgearbeitet wird. Im Winter 2018/2019 soll der Spatenstich erfolgen.

2007 wurde das Unternehmen durch 25 Kleininvestoren als «Basis57 nachhaltige Wassernutzung GmbH» mit einem Stammkapital von 50‘000 Franken und Sitz in Erstfeld gegründet. Eine beauftragte Machbarkeitsstudie zeigte die Möglichkeiten einer sinnvollen und wirtschaftlichen Nutzung des Bergwassers. Daraufhin beschlossen die Gesellschafter, die Projektidee weiter zu entwickeln. Am 19. November 2008 wurde die GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Der Kapitalbedarf bis zum Abschluss des Ausbaus in den Jahren 2019/2020 für eine Kapazität von 540 Tonnen Speisefisch pro Jahr beträgt gemäss der aktuellen Planung rund 22 Millionen Franken.

www.basis57.ch

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