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Kopf der Woche

Mirjam Mathis, Westschweizer SRF-Korrespondentin

Als Zentralschweizerin arbeitet sie dort, wo die Wirtschaft den Takt angibt. Seit dem 1. Juli 2014 ist die Nidwaldnerin Mirjam Mathis Westschweizer TV-Korrespondentin von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Sie hat zwar vor zehn Jahren an der Uni Genf das Studium der internationalen Beziehungen für drei Jahre absolviert – dennoch kam für die 29-jährige Mirjam Mathis die Wahl zur neuen Westschweizer Korrespondentin überraschend.

Mittendrin statt nur dabei. Dies ist für die in Kehrsiten aufgewachsene Mirjam Mathis Alltag. Seit dem 1. Juli 2014 berichtet sie als Westschweizer TV-Korrespondentin von Schweizer Radio und Fernsehen SRF aus Genf. Einer Stadt, die für sie zwar nicht ganz unbekannt ist, aber dennoch täglich für neue Erlebnisse sorgt. Vor zehn Jahren hat Mirjam Mathis an der Uni Genf das Studium der internationalen Beziehungen aufgenommen, das sie nach einem weiteren Aufenthalt in Madrid mit dem Bachelor of Arts in internationalen Beziehungen abschloss. Und nun ist sie also wieder in Genf, nachdem sie die Schweizer Journalistenschule (MAZ) in Luzern besuchte, in Hamburg das Masterstudium in Journalismus abschloss und beim Regionaljournal Zentralschweiz erstmals Radioluft schnupperte und so die handwerkliche Seite der elektronischen Medien kennenlernte. Sie sei weit davon entfernt, ihre berufliche Karriere minutiös zu planen, versichert die Nidwaldnerin. «Irgendein Anstupsen braucht es. Doch dann sage ich mir: Probieren wir mal.» So war es, als sie sich für einen der begehrten Studienplätze bei SRF anmeldete, und auch jetzt wieder, als die Stelle als Westschweizer Korrespondentin ausgeschrieben war. Darüber, ob die drei Jahre Studium in Genf genügend Gewicht haben oder nicht, machte sich die 29-Jährige keine allzu grossen Gedanken. Den Job in Genf hat sie auf jeden Fall bekommen.

Eine ideale Besetzung

Genf, das ist jene Stadt, in der die Wirtschaft den Takt angibt. Je nach Studie hat die Rhone-Stadt Zürich als Schweizer Wirtschaftsmetropole den Rang abgelaufen. Auch im internationalen Vergleich schneidet Genf hervorragend ab. Für die Zukunft einer Branche oder eines Unternehmens ist unter anderem entscheidend, wie nachhaltig und konkurrenzfähig ein Standort ist. Innovation, Nachhaltigkeit und Lebensqualität – auch da punktet Genf auf der ganzen Linie. Mirjam Mathis kann dies gut nachvollziehen. Genf sei eine pulsierende Stadt. «In dieser Stadt mit ihren extremen Gegensätzen ist immer etwas los.» Das ist es auch im beruflichen Alltag von Mirjam Mathis. Kein Tag sei wie der andere. Denn als Westschweizer Korrespondentin von SRF ist ihr Aktionsradius nicht nur auf die Rhone-Stadt fokussiert. Wie es die berufliche Bezeichnung schon ausdrückt, deckt die Nidwaldnerin zusammen mit Alexandra Gubser die Themen aus der ganzen Westschweiz für SRF ab. Noch ist für Mirjam Mathis vieles neu. Dass sie die neue berufliche Herausforderung jedoch packen wird, davon ist auch Barbara Flückiger, Leiterin Inlandkorrespondenten TV, überzeugt. «Mit ihrer internationalen Ausbildung und dem dreijährigen Studienaufenthalt in Genf ist Mirjam Mathis eine optimale Besetzung für die anspruchsvolle Korrespondentenarbeit im Welschland.» Wie lange Mirjam Mathis in der Westschweiz arbeiten wird, das steht noch in den Sternen. Real ist für sie allerdings, «dass ich mit meinen Beiträgen der Deutschschweiz die Romandie näherbringen will». (bc.)

www.srf.ch

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