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Kopf der Woche

Edouard Currat, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Departements Gesundheitsschutz, Suva

Jedes Jahr registrieren die Unfallversicherungen rund 45 000 Fussballunfälle. Mit anderen Worten: Alle elf Minuten verletzt sich in der Schweiz ein Fussballspieler. Die Suva schaut nicht tatenlos zu und lancierte Ende März eine neue Präventionskampagne. Mitverantwortlich für die neue Kampagne ist Edouard Currat, Geschäftsleitungsmitglied der Suva und Leiter des Departements Gesundheitsschutz.

Auf den Schweizer Fussballplätzen kommt es nicht nur zu spektakulären Toren, emotionalen Begegnungen und spannenden Zweikämpfen, sondern auch jährlich zu rund 45 000 Unfällen – so viele wie in keiner anderen Sportart. Für die Betroffenen ist dies vielfach mit Schmerzen und Untätigkeit verbunden, für die Unternehmen mit einer halben Million Ausfalltage, für die Versicherungen mit Kosten von rund 160 Millionen Franken. Grund genug für den grössten Schweizer Unfallversicherer, die Suva, eine breitangelegte Fussballkampagne zur Prävention von Unfällen bei der beliebten Sportart zu lancieren.

Mitverantwortlich für die neue Kampagne ist Edouard Currat (53), seit 2003 Geschäftsleitungsmitglied der Suva und wohnhaft in Luzern. Er ist Leiter des Departements Gesundheitsschutz und in dieser Funktion für die Abteilungen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Arbeitsmedizin und Präventionsangebote sowie die sieben Agenturen in der Westschweiz und im Tessin zuständig. Der Waadtländer schloss sein Studium als Chemieingenieur an der ETH Lausanne im Jahre 1984 ab. Nach Tätigkeiten als Chef der technischen Entwicklung und Produktionschef bei Ciba-Geigy in Monthey absolvierte er den MBA an der Universität Lausanne und war in verschiedenen leitenden Positionen bei den Elvia-Versicherungen in Genf und der CAP-Rechtsschutzversicherung tätig.

Sein ausgeprägter Sinn für Kommunikation veranlasste Edouard Currat 1997, sich im medizinischen und sozialen Sektor beruflich neu auszurichten. Zunächst wurde er Vizedirektor des Schweizerischen Instituts für experimentelle Krebsforschung (ISREC) in Epalinges, dann Direktor der Stiftung für Hauspflege (FSASD) des Kantons Genf. Im Jahr 2000 trat er in die Dienste der Suva ein, wo er die Zügel der Agentur Lausanne in die Hand nahm, vor allem «um ihre starken sozialen und menschlichen Werte zu teilen, aber auch um Kontakte pflegen und Dienstleistungen zugunsten der Kunden und Partner erbringen zu können», wie der Waadtländer erklärt.
Ein grosser Erfahrungsschatz also, welchen er in seine Tätigkeit bei der Suva einbringen kann. (nj.)

www.suva.ch
Fussballtest der Suva: www.suva.ch/fussballtest

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