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Kopf der Woche

Christoph Baumgartner

Christoph Baumgartner ist Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank Nidwalden. Die Bank führte Ende April ihre erste schriftliche Delegiertenversammlung durch. Die Zahlen sind erfreulich.

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte haben die Delegierten der Raiffeisenbank Nidwalden schriftlich über die statutarischen Geschäfte abgestimmt. Die Verzinsung der Anteilscheine der Genossenschafterinnen und Genossenschafter wurde wie im Vorjahr bei 3.75% festgelegt. Erfreulich ist auch das Jahresergebnis. Die Raiffeisenbank Nidwalden weist mit CHF 7.2 Mio. einen um 5.1% höheren Geschäftserfolg und mit CHF 3.5 Mio. einen um 2.5% gesteigerten Jahresgewinn aus.

Christoph Baumgartner ist seit 2015 Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Nidwalden. Zuvor war er während fünf Jahren Direktor der Nidwaldner Sachversicherung. Die Frage, ob die Bank wirtschaftlich von der Corona-Krise betroffen ist, verneint Christoph Baumgartner. «Heute noch nicht. Im Gegenteil haben wir aufgrund der Volatilität der Märkte im Wertschriftengeschäft in den letzten Wochen deutlich zulegen können. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Ausstands- und Ausfallrisiken im Verlauf des Jahres ansteigen. Im Firmenkundengeschäft sind es die verschiedenen coronaexponierten Branchen und bei den Privatkunden werden die reduzierte Entlöhnung wegen Kurzarbeit sowie die zunehmende Arbeitslosigkeiten nicht ohne Auswirkungen bleiben».

Christoph Baumgartner ist Rechtsanwalt mit Doktorat. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist er politisch und gesellschaftlich engagiert. Er ist Mitglied der Maturitätskommission und Mitglied der Jagdkommission Nidwalden sowie im Vorstand des Nidwaldner Gewerbeverbands tätig. Seit vergangenem Jahr ist er Mitglied des Verwaltungsrats der Bergbahnen Engelberg Trübsee Titlis.
Christoph Baumgartner ist verheiratet und Vater von drei Kindern. (nj.)

www.raiffeisen.ch/nidwalden

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