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Kopf der Woche

Andreas Umbach, Chief Executive Officer Landis+Gyr

Als Präsident und CEO von Landis+Gyr freut sich Andreas Umbach zusammen mit über 5000 Arbeitskolleginnen und -kollegen in über 30 Ländern über den Gewinn des bislang grössten Auftrages in der 117-jährigen Geschichte des Zuger Traditionsunternehmens: Die Zuger liefern aus ihren englischen Fabriken über 10 Millionen Strom- und Gaszähler im Wert von über 800 Millionen Franken an British Gas.

«Dies ist der bisher grösste Auftrag in der Geschichte von Landis+Gyr und der zweite Paukenschlag in diesem Jahr, nachdem wir im Mai schon den Auftrag für ein Kommunikationsnetzwerk für die 27 Millionen Messpunkte der Tokyo Electric Power Corporation haben gewinnen können», freut sich der Firmenchef. Umbach, der das Unternehmen seit 2000 führt, zeigt sich besonders stolz über die Transformation des einstigen Produktherstellers hin zum Lösungsanbieter, der sich die weltweite Führungsposition für «Smart-Metering»-Lösungen erarbeitet hat. Dies gelang auch dank zahlreicher Akquisitionen, mit denen Landis+Gyr seine Kompetenzen, seine Marktpräsenz und sein Portfolio gezielt hat verbreitern können.

Investitionen in Forschung und Entwicklung

Jährlich investiert der von Zug aus geführte Weltkonzern rund 120 Millionen US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Das sind rund 7 Prozent des Umsatzes von 1,669 Milliarden US-Dollar. «Das ist notwendig, um unser branchenweit breitestes Lösungsangebot weiter auszubauen und mit neuen Produkten, Systemen und Gesamtlösungen einen wesentlichen Beitrag zum Bau intelligenter Versorgungsnetze zu leisten», ist Andreas Umbach überzeugt. «Smart Metering» schaffe die Grundvoraussetzung hierfür. Darüber hinaus brauche es, so Umbach, «viele weitere Bausteine, von denen wir in enger Kooperation mit unserer japanischen Konzernmutter Toshiba Corporation einige entwickeln und im Markt anbieten wollen».

Zuhause in Zug

Andreas Umbach ist in Madrid geboren und aufgewachsen, hat in Berlin Maschinenbau studiert und in Austin (Texas) ein MBA absolviert. Zwar verbringt er rund die Hälfte seiner Arbeitszeit bei Kunden und an den über 70 Konzernstandorten auf allen fünf Kontinenten, doch zuhause fühlt sich der 50-Jährige in Zug, wo er mit seiner Familie Wurzeln geschlagen hat. Zerstreuung und Erholung findet er auf dem See, beim Reiten, im Winter auf und neben der Skipiste sowie beim reichen kulturellen Angebot von Luzern und Zürich, das er mit seiner Frau rege nutzt.

www.landisgyr.ch

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