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Universität fördert wettbewerbsfähige Region

Bildung ist ein zentraler Standortfaktor und wirkt damit auf die Konkurrenzfähigkeit einer Region. Die Universität Luzern leistet im Kanton Luzern und der Innerschweiz einen wichtigen Beitrag dazu.

Die Universität Luzern kann seit ihrer Gründung im Jahr 2000 auf eine beindruckende Entwicklung zurückschauen: Aus der damaligen Universitären Hochschule mit ein paar wenigen hundert Studierenden ist eine Universität mit vier Fakultäten und mehr als 3000 Studentinnen und Studenten geworden. Trotz dieses ansehnlichen Wachstums behält die jüngste Schweizer Universität eine überschaubare Grösse. Das ermöglicht einerseits die von Studierenden und Mitarbeitenden geschätzte persönliche Atmosphäre. Andererseits zwingt es zu einer Fokussierung.

Die Universität Luzern legt diesen Fokus auf Mensch und Gesellschaft. Sie forscht und lehrt zu allem, was Menschen in ihrer individuellen und sozialen Existenz ausgemacht hat, ausmacht und ausmachen wird: Wie sie glauben und hoffen, denken und reden, kooperieren und regeln, entscheiden und handeln, gesund bleiben und gesund werden. Als wissenschaftliche Institution konzentriert sie sich insbesondere auf die Bereiche Theologie, Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitswissenschaften und Medizin.

Innovative Studiengänge

Die Universität Luzern hat von Anfang an ein eigenständiges Profil entwickelt, das wenige Überschneidungen mit anderen Schweizer Universitäten aufweist. Entstanden sind innovative Studiengänge mit Alleinstellungsmerkmalen. Als erste katholische Universität im deutschsprachigen Raum lancierte sie ein Fernstudium in Theologie. Im in der Schweiz einzigartigen Studiengang Philosophy, Politics and Economics (PPE) erlangen die Studierenden in allen drei Disziplinen Philosophie, Politikwissenschaften und Ökonomie fundierte Kenntnisse und lernen, komplexe Sachverhalte und Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu bewerten. Einzigartig in der Schweiz ist auch der auf das letzte Herbstsemester hin lancierte englischsprachige «Lucerne Master in Computational Social Sciences» (LUMACSS). Dieser kombiniert Sozialwissenschaften und rechnergestützte Wissenschaften, sogenannten Computational Sciences, und befasst sich mit dem Einfluss von Digitalisierungsprozessen auf moderne Staaten, Ökonomien und Gesellschaften.

«Bologna 2.0» in den Rechtswissenschaften

Als erste Rechtsfakultät in der Schweiz führte Luzern im Jahr 2001 das heute etablierten Bologna-Modell ein. Rund 15 Jahre später spielte die Fakultät bei dessen Weiterentwicklung zu «Bologna 2.0» wiederum eine Vorreiterrolle. Die auf das Herbstsemester 2017 in Kraft gesetzte Studienreform hält an den Stärken des Bologna-Systems fest, beseitigt dessen Schwächen und nimmt wichtige Impulse aus der Praxis auf. Das Bachelorprogramm konzentriert sich neu auf die juristischen Kernfächer und mehrsemestrige Module in den drei grossen Rechtsgebieten Privatrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht. Auf Masterstufe können die Studierenden ihre Fächer frei wählen und neu interdisziplinäre Zusatzausbildungen («Master Plus») erlangen. Der «Master of Law + Economics & Management» etwa kombiniert den regulären juristischen Abschluss mit einer ökonomischen Grundausbildung.

Erste Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaften

Einen wichtigen Meilenstein erreichte die Universität Luzern Anfang September letzten Jahres, als ihre jüngste Fakultät erstmals 44 Bachelordiplome in Wirtschaftswissenschaften vergab. Seit dem Start im Jahr 2016 hat sich die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät erfreulich entwickelt und in der Bildungslandschaft etabliert. Im Herbst nahmen die ersten Studierenden den Master in Wirtschaftswissenschaften in Angriff. Nebst einem breit gefächerten, generalistischen Masterstudium stehen die drei Spezialisierungen marktorientierte Unternehmensführung, Gesundheitsökonomie und -management oder Politische Ökonomie zur Wahl.

Medizin-Master startet dieses Jahr

Ein nächster Meilensteint steht im Herbst 2020 an, wenn die ersten Studierenden das gemeinsam mit der Universität Zürich durchgeführte Masterstudium in Medizin aufnehmen werden. Die Universität Luzern leistet damit einen aktiven Beitrag zur Versorgung des Raumes Luzern/Zentralschweiz mit jungen Ärztinnen und Ärzten.

Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Absolventinnen und Absolventen der Universität Luzern haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das unterstreicht auch eine Befragung des Bundesamtes für Statistik. Mit ihrem Studienangebot trägt die Universität Luzern dazu bei, dass Talente im Kanton und in der Innerschweiz gehalten und andere angezogen werden können, was wiederum ein wichtiger Aspekt für eine konkurrenzfähige Wirtschaft ist. (red.)

www.unilu.ch

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