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Unternehmen

Trisa-Gruppe, Triengen

Trisa mit Sitz in Triengen ist heute ein weltweit führender Anbieter von Bürstenprodukten in den Bereichen Mund-, Haar- und Körperpflege. Im letzten Jahr feierte das Unternehmen sein 125-jähriges Bestehen.

Täglich verlassen mehr als eine Million hergestellte Zahnbürsten die moderne Produktion in der Schweiz. Trisa-Produkte werden auf allen Kontinenten in über 80 Ländern vertrieben. Im letzten Jahr feierte das Unternehmen sein 125-jähriges Bestehen. Besonders erfreulich war, dass das Unternehmen im Jubiläumsjahr für seine ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Unternehmenskultur ausgezeichnet wurde: Trisa setzte sich gegen 100 Mitbewerber durch und errang den erstmals verliehenen «Family Business Award». Auch zahlenmässig konnte CEO Adrian Pfenniger Positives verkünden: «In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld hat sich die Trisa-Gruppe gut behauptet. Besonders hervorzuheben ist der hohe Exportanteil im Kerngeschäft Zahnbürsten von 95 Prozent.» Die Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2012 einen Gesamtumsatz von rund 213 Millionen Franken aus. Sie beschäftigt rund 1100 Mitarbeitende.

Systematische Innovationstätigkeit

Wesentlich zum insgesamt guten Ergebnis beigetragen hat die Innovationskraft des Unternehmens: Der Umsatzanteil neuer Produkte betrug im vergangenen Jahr rund 27 Prozent. Trisa arbeitet konsequent an neuen Konzepten für die manuelle und elektrische Zahnpflege sowie Interdentalpflege. Neu sind etwa Zahnbürsten mit in der Länge abgestuften X-Borsten, die tief in die Zahnzwischenräume eindringen. Zudem gibt es Kinderzahnbürsten, die auf die individuellen Entwicklungsstufen des Kindergebisses abgestimmt sind. Stark ausgebaut werden derzeit das Sonnenbrillensortiment und der Bereich Necessaires. Des Weiteren setzt Trisa auf «Coffee to go»: Eine Espressomaschine mit Akkuladung liefert den Kaffee auch unterwegs. «Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, richten wir das Hauptaugenmerk neben den Produktinnovationen auf die verschiedenen Prozessoptimierungen, Rationalisierungen und Automatisierungen. Die gruppenweiten Investitionen in neue Produkte, Maschinen und Infrastrukturen betrugen 2012 knapp 10 Millionen Franken», unterstreicht Adrian Pfenniger.

Trisa setzt auf Wachstum

Das Unternehmen glaubt an den Aufschwung und beschäftigt sich deshalb auch mit der Ära nach der Wirtschaftskrise. «Wir rechnen mit einer steigenden Nachfrage der wachsenden Mittelschicht in den boomenden Schwellenländern, die sich vermehrt Zahnbürsten ‹Made in Switzerland› leistet», so Adrian Pfenniger. Auch in Europa sieht das Unternehmen Wachstumschancen für seine innovativen Produkte. Zudem geniesst die Kundenzufriedenheit bei Trisa eine hohe Priorität. «Wir haben uns dieses Jahr ‹Begeisterte externe und interne Kunden› auf die Fahne geschrieben. Das Erfolgsrezept ist einfach: Wer seine Kunden zu begeistern vermag, festigt seine Partnerschaften und seine Zukunft.» (chw.)

www.trisa.ch

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