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Swissness ist in der Hotellerie gefragt

Luzern. Die Absolventinnen und Absolventen der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern (SHL) tragen den ausgezeichneten Ruf der Schweizer Hotellerie in die Welt hinaus.

Eine gewisse Zeit sind sie Gäste und Gastgeber zugleich. Die künftigen Kadermitarbeitenden lernen an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern (SHL) den Betrieb eines Hotels in der Praxis kennen. Dazu stehen sie schon mal in der Küche, bedienen ihre Mitstudierenden in der Gastronomie oder arbeiten am Empfang. Betriebswirtschaft und Unternehmensführung sowie Selbst- und Sozialkompetenz sind für ihren späteren Werdegang zwar zentral. Aber nur, wer alle Bereiche eines Hotelbetriebes einmal selber durchlaufen hat, ist wirklich in der Lage, später eine Führungsposition kompetent auszufüllen. Davon ist man bei der SHL überzeugt. 

Weltweit tätig

Hoch über dem Luzerner Seebecken, unterhalb des Art-déco-Hotels Montana, werden die – überwiegend – jungen Berufsleute ausgebildet. Rund 220 sind es derzeit, verteilt auf fünf Semester. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen bringt schon Erfahrung aus der Hotel- und Gastronomiebranche oder verwandten Berufen mit. Etwa 40 bis 50 Prozent der Studierenden – je nach Jahrgang – steigen mit einem Maturitätsausweis ins Studium ein. Weitere 600 Studierende der SHL sind auf der ganzen Welt verstreut tätig. Sie absolvieren ein Praktikum, das mindestens fünf Monate dauert. Drei Praktika nach den Fachsemestern sowie eine Kadertätigkeit nach dem vierten Semester sind nämlich fester Bestandteil des Bildungsgangs.

Eidgenössisch anerkannter Titel

Sowohl von den Studentinnen und Studenten der SHL als auch von der Schulleitung werden diese Praktika geschätzt. «Unsere Schule hat eine internationale Ausstrahlung», erklärt Timo Albiez, der stellvertretende Direktor der SHL. «Unsere Studierenden sollen deshalb auch weltweit Erfahrungen sammeln, unterschiedliche Kulturen und Wertesysteme kennenlernen. Geeignete Praktikumsstellen zu finden, war bisher noch nie ein Problem. Unsere Schule geniesst einen sehr guten Ruf.» Dies ist einerseits dem Umstand zuzuschreiben, dass Swissness in der internationalen Hotellerie immer noch gefragt ist. Andererseits gehört die SHL in der Schweiz zu den wenigen Kaderausbildungsstätten der Branche, die einen eidgenössisch anerkannten Titel verleihen können. «Das begehrte Diplom öffnet die Türen zu den attraktivsten Managementpositionen weltweit und stellt eine optimale Basis für eine erfolgreiche Zukunft dar», sagt Timo Albiez.

Die Hospitality- und Service-Kompetenz, die den Studierenden an der SHL vermittelt wird, hat ihre Ausstrahlung über die Schule hinaus. (pf.)

www.shl.ch

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