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  • Der Verwaltungsrat (v.l.) der Soorser Bier AG: Alexander Oleschinsky, Karin Wagemann, Robert Schmidlin, Herbert Blum, Adrian Schöpfer

«Soorser Bier» schäumt prächtig

Sursee. Die Kleinbrauerei «Soorser Bier» ist nach einem Betriebsjahr bereits gut im Markt etabliert. Rund 35 Restaurants und Bars bieten das lokale Bier an. Zudem ist es im Handel erhältlich – unter anderem auch in Coop-Läden, bei Manor oder «Drinks of the World» im Bahnhof Luzern.

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Braumeister Andreas Quendt an der Kornfeldstrasse in Sursee sein erstes «Soorser Bier» kreiert. Seither sind weitere Spezialitäten dazugekommen. Denn genau das war die Vision der Gründer: «Soorser Bier will den Einheitsbrei durchbrechen und neue Geschmackswelten entdecken. Bier, das schmeckt, aber anders ist, das ist unser Ziel.»

Internationale Auszeichnung

Das Bier wird auf einer modernen Anlage nach altem Handwerk und mit hochwertigen Zutaten gebraut und direkt in der Brauerei frisch abgefüllt. Ganz offensichtlich überzeugt die Qualität, die Braumeister Quendt herstellt. Geschäftsführerin Karin Wagemann jedenfalls ist mit dem Start des Jungunternehmens sehr zufrieden: «Das schönste Kompliment für uns ist, dass das Bier den Leuten schmeckt. Wir haben bereits eine grosse Fangemeinde. Zudem haben wir schon im ersten Betriebsjahr eine internationale Auszeichnung gewonnen. Unser Bier ‹Soo.echt Golden Ale› gewann an den World Beer Awards in London die Auszeichnung ‹Country Winner Switzerland› und wurde damit als bestes ‹Golden Ale› der Schweiz ausgezeichnet.»

Erhöhung des Aktienkapitals

480 Aktionäre haben bisher ein Kapital von 750 000 Franken gezeichnet. Demnächst soll das Aktienkapital auf 1 Million Franken erhöht werden. Für die 500 neuen Aktien à 500 Franken besteht bereits eine Warteliste. Im ersten Jahr hatte «Soorser Bier» einen Ausstoss von 700 Hektolitern. «Wir haben noch Luft nach oben», meint Karin Wagemann. «Wir möchten mindestens 1000 Hektoliter Bier pro Jahr absetzen. Damit würden wir uns der Gewinnschwelle nähern. Dass wir im ersten Geschäftsjahr noch keine schwarzen Zahlen würden schreiben können, war uns natürlich bewusst.» Mit «wir» meint Karin Wagemann in erster Linie sich selber und Braumeister Andreas Quendt. Sie bilden (zumindest vorläufig noch) zusammen das gesamte Team des Jungunternehmens.

Gefragt sind bei den «Soorser-Bier»-Fans nicht nur die Biere, sondern auch die Events, die von der Kleinbrauerei angeboten werden. Die kreativen Veranstaltungen und Workshops sind regelmässig ausverkauft. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Bierverkostungen unter äusserst kompetenter Leitung stattfinden. Geschäftsführerin Karin Wagemann ist nämlich diplomierte Biersommelière. Braumeister Andreas Quendt stammt aus Bitburg, einer bekannten Bierregion, und hat in Bayern das Studium zum Diplombraumeister absolviert. (pf.)

www.soobier.ch

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