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  • Generationenwechsel: Robert Zemp (links) mit seinem Nachfolger Stephan Frey.Generationenwechsel: Robert Zemp (links) mit seinem Nachfolger Stephan Frey.

Scherler AG

Luzern. Doppelereignis beim regionalen Marktführer der Elektroingenieure: Die Scherler AG in Luzern feiert das 50-jährige Bestehen und erhält mit Stephan Frey (41) einen neuen Verwaltungsratspräsidenten. Er löst seinen langjährigen Vorgänger Robert Zemp (67) ab.

Im Mai 1966 wurde die Scherler AG, «Beratende Ingenieure für Elektroanlagen Luzern», mit drei Mitarbeitenden gegründet. Heute erarbeiten 130 Mitarbeitende einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Franken. «Die erfolgreiche Entwicklung liegt an der Kombination von familiärer Betriebskultur und Innovationen», so Robert Zemp. Immer wieder war die Scherler AG bei neuen Entwicklungen in der Branche vorne dabei. Heute zum Beispiel mit dem Einsatz der neuen Planungsmethode Building Information Modeling (BIM). Im Laufe der fünf Jahrzehnte wurden Filialen in Zug, Lugano, Stans und Chur eröffnet. Dazu kamen sechs Tochtergesellschaften mit Büros in Flüelen, Ibach, Luzern, Sursee, Wilen SZ und Zollikon, die unter eigenem Namen geführt werden.

Die Nachfolgeregelung ist von langer Hand vorbereitet worden, «und ich bin glücklich, dass wir sie im Jubiläumsjahr abschliessen können», sagt Robert Zemp, der die Scherler AG in der Zentralschweiz in den letzten Jahrzehnten zum stärksten Anbieter von Elektroingenieurdienstleistungen im Bauwesen aufgebaut hat. Robert Zemp hat bereits vor knapp vier Jahren die Geschäftsführung an Stephan Frey übertragen. Jetzt ist Frey auch zum Nachfolger von Robert Zemp als Verwaltungsratspräsident gewählt worden.

Seit vielen Jahren ist die Scherler AG Marktführerin im Elektroengineering sowie in der Gebäudeautomationsplanung. «Wir haben bei uns Spezialisten für alle Bereiche und können so in dieser Form das umfassendste Dienstleistungspaket in der Elektroplanung im Hoch- und Tiefbau anbieten», sagt Stephan Frey.

Die Scherler AG hat ihr Können schon bei vielen grossen und komplexen Objekten bewiesen. Prominente und aktuelle Beispiele sind unter anderem der Neu- und Umbau des Kantonsspitals Graubünden, die Bürgenstock Hotels, das neue Spital Limmattal (Planung in BIM), die Pilatus Flugzeugwerke oder der Seetalplatz in Emmen.

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