AKOMAG ROICOM
DAS WIRTSCHAFTSPORTAL DE ZENTRALSCHWEIZ

Unternehmen

«Progress» bietet 24-Stunden-Fitness an

Sursee. Das Fitnesscenter «Progress» in Sursee ist 24 Stunden pro Tag geöffnet und kommt damit einem grossen Kundenbedürfnis entgegen. Das Center verzichtet auf Wellness und Gruppentrainings wie Power Aerobic oder Spinning. Pure Fitness ohne Schnickschnack eben. Dementsprechend schlank sind auch die Abo-Preise.

Patrick Zemp trainiert seinen Körper schon seit vielen Jahren. Zuerst machte er Karate, musste wegen Rückenproblemen aber damit aufhören. Fortan baute er mit gezieltem Training seine Muskulatur auf, um seinen Rücken zu stabilisieren. Das Problem dabei: Wenn er Zeit fand fürs Training, hatte das Fitnesscenter häufig bereits geschlossen. «Baue ich mir halt selbst ein kleines Center für meine Bedürfnisse auf», sagte er sich.

Polysportive Halle

Patrick Zemp merkte schnell, dass er mit seinem Wunsch nach längeren Öffnungszeiten nicht allein war. 2009 eröffnete er in St. Erhard sein erstes 24-Stunden-«Progress»-Fitnesscenter, 2011 zog er auf das Stierli-Areal am Schellenrain in Sursee. Er schloss damit eine echte Marktlücke. Im August 2016 zügelte das «Progress» auf dem gleichen Areal in eine grössere Halle. Diese hat es in sich. «Eigentlich ist es heute mehr eine polysportive Halle als ein Fitnesscenter», sagt Patrick Zemp. «Es sind nicht nur Kraftsportler hier, sondern auch Fussballer, Handballerinnen, Schwinger und viele mehr.»

Über hundert Kraftmaschinen der amerikanischen Marke Hammer Strength füllen einen Teil der Halle. Ihre biomechanische Konstruktion passt sich beim Training den natürlichen Bewegungsabläufen des Körpers an. Die «Hammer»-Geräte werden deshalb aufgrund ihrer hohen Qualität und der guten Trainingserfolge von vielen professionellen Sportlern benutzt. Für eine einzige Muskelgruppe stehen in der Regel bis zu zehn Geräte zur Verfügung. Selbst bei Grossandrang an Trainierenden kommt es deshalb kaum je zu Wartezeiten an den Geräten. Für die Einführung und professionelle Anleitung zum Training stehen zwei diplomierte Fitnesstrainer zur Verfügung: Jessica Benz und Elias Bieri. Jessica Benz, Patrick Zemps Lebenspartnerin, ist zusätzlich in die Führung des Centers integriert.

Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer

Ein weiterer Teil der Halle ist für das Crossfit-Training eingerichtet. Zur Verfügung stehen beispielsweise Gymnastikringe, Klimmzugstangen, Kettlebells oder Springseile und natürlich Geräte für das Gewichtheben. Auch hier hat sich Patrick Zemp – als Erster in der Schweiz – für eine Top-Marke entschieden, für Eleiko. Mit ihren Hantelstangen, Hantelbänken und Gewichten für Gewichtheben und Powerlifting gilt Eleiko als Rolls-Royce in dieser Sparte. Die Gewichte im «Progress» sind zudem geeicht und deshalb für Wettkämpfe geeignet und zugelassen. Ausdauergeräte und eine Laufbahn ergänzen das gesamte Angebot.

Kein Schnickschnack

Es sind nicht nur die kundenfreundlichen Öffnungszeiten, die dem «Progress» zum Erfolg verhelfen. Das Center hat bereits über 1000 Mitglieder, wovon ein immer grösserer Anteil Frauen sind (über 20 Prozent). Es ist auch die Philosophie, auf Angebote zu verzichten, die nicht unbedingt notwendig sind. Weshalb soll jemand mit seinem Abo eine Wellness-Anlage oder Gruppenfitnesskurse mitfinanzieren, wenn er sie nie besucht. Mit seinem schlanken Konzept ohne Schnickschnack kann das «Progress» entsprechend attraktive und konkurrenzlose Abo-Preise anbieten. Ein Jahresabo kostet 490 Franken.

Treffpunkt

Neben der Tatsache, dass das «Progress» das erste Center mit dem 24-Stunden-Konzept in der Schweiz war – was in der Zwischenzeit viele Nachahmer gefunden hat – hat ein weiterer Faktor dem neuartigen Center zum Erfolg verholfen. Patrick Zemp hat festgestellt, dass sich das Fitnessbewusstsein und das Ausgehverhalten der Jugendlichen gewandelt haben: «Statt im Ausgang an der Bar beim Bier trifft man sich hier zum gemeinsamen Training. Wir sind für viele zu einem richtigen Treffpunkt geworden, wo man zusammen die Freizeit sinnvoll verbringt.» Probleme mit Vandalismus, Verschmutzung oder Unordnung kennt Patrick Zemp praktisch kaum. «Es sind nicht nur die Stahldrehtüren und die Videoüberwachung, die einen reibungslosen Betrieb garantieren», ist er überzeugt. «Es ist so etwas wie eine Community entstanden, die spürt, dass es mehr Spass macht, wenn sich alle an bestimmte Regeln wie Rücksichtnahme und Ordnung halten.» (pf.)

www.progress.swiss

zurück zur Übersicht