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  • PKG födert Diversität: Fabienne Rimann, Romy Portmann und Alexa Bregy. Bild N.Boo/AURA

PKG setzt auf Frauenförderung

Das Thema Frauen und Beruf nimmt Fahrt auf. Es geht um Wiedereinstieg ins Berufsleben, Lohngleichheit und Ausbildung. Für die PKG Pensionskasse mit einem Frauenanteil von rund 70 Prozent sind diese Themen «courant normal».

Die Zahlen stammen vom Bundesamt für Statistik: Zwischen 2010 und 2019 ist die Zahl der ständigen weiblichen Wohnbevölkerung über 15 Jahre um 290 000 Frauen bzw. 8,6 Prozent gestiegen. Das hat sich auf die Erwerbstätigenquote ausgewirkt. Diese ist kontinuierlich gestiegen. Die Vollzeiterwerbstätigkeit ist leicht zurückgegangen, und der   durchschnittliche Beschäftigungsgrad der teilzeiterwerbstätigen Frauen hat sich erhöht. Insgesamt ist die Erwerbsquote der 25- bis 39-jährigen Frauen von 72 Prozent im Jahr 1991 auf 88 Prozent 2020 gestiegen, jene der 55- bis 64-jährigen im gleichen Zeitraum von 44 auf 70 Prozent.

PKG Pensionskasse – mit Frauenanteil von 70 Prozent

Die PKG Pensionskasse beschäftigt 33 Mitarbeitende, davon 22 Frauen, was einer Quote von rund 70 Prozent entspricht. «Der Grund für die hohe Frauenquote ist, dass wir Berufsbilder haben, welche für Frauen und besonders für Wiedereinsteigerinnen äusserst attraktiv sind», erklärt Peter Fries, der Vorsitzende der Geschäftsleitung. Die Statistik bestätigt das insofern, als über 45 Prozent der berufstätigen Frauen im Dienstleistungssektor zu finden sind.

Kundennähe und Produktivität gewährleisten

Die Pensionskasse als Gemeinschaftsstiftung regelt nicht nur die berufliche Vorsorge ihrer Mitgliedsfirmen, sondern ermöglicht den KMU auch, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Das setzt eine starke Kundennähe voraus. Kundennähe und -bindung, aber auch eine zielführende Produktivität, sind abhängig von einer gelebten Teamdiversität. Ein Weg, den die PKG Pensionskasse in ihrer Personalpolitik gezielt und erfolgreich geht. Es sind viele Faktoren, die den PKG-Spirit ausmachen. So ist die Lohngleichheit ein grosses Anliegen. Dazu Peter Fries: «Bei uns gibt es keinen Unterschied zwischen den Gehältern von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Diese Lohngleichheit ist das Fundament für alle anderen personalpolitischen Bereiche. Das bezieht sich übrigens auch auf den gesamten Einstellungsprozess.»

Wiedereinsteigerinnen willkommen

Frauen, die wieder ins Berufsleben einsteigen möchten, finden bei der PKG Pensionskasse offene Türen. «Wir beschäftigen mit Überzeugung Wiedereinsteigerinnen», betont Fabienne Rimann, die für die Bereiche Unternehmensentwicklung und Kommunikation verantwortlich ist. In die gleiche Richtung zielt das Angebot des Job-Sharings. Mitarbeitende teilen sich ein Portefeuille, was vor allem berufstätigen Frauen entgegenkommt. Ein Beispiel dafür ist die Arbeitsteilung zwischen Katrin Meierhans und Andrea Riva, die beide als Sachbearbeiterinnen im Bereich Vorsorge tätig sind. Sie profitieren auch davon, dass die PKG Pensionskasse auf einen Koordinationsabzug verzichtet, um die Vorsorgesituation der Teilzeitbeschäftigten zu verbessern.

Know-how sichern

Mit gezielter Förderung will die PKG Pensionskasse auch das Know-how im Unternehmen halten und weiterentwickeln. So haben alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, in reduzierten Pensen zu arbeiten, um so die Balance zwischen Beruf und Familie zu halten oder sich beispielsweise weiterzubilden. Diese Teilzeitflexibilität sowie der Einsatz von Homeoffice sind Teile einer Strategie, die sich bewährt hat. Wobei wir bei den Karrierechancen sind, welche die PKG Pensionskasse bietet. Gegenwärtig sind es drei Mitarbeiterinnen, die in Kaderstellungen die PKG-Diversität sichtbar machen: Romy Portmann als Leiterin Vorsorge und Geschäftsleitungsmitglied, Alexa Bregy als Teamleiterin Vorsorge und Fabienne Rimann als Projektleiterin Geschäftsentwicklung und Kommunikation, Tendenz steigend.

PKG Pensionskasse

Die PKG Pensionskasse mit Sitz in Luzern ist eine der führenden autonomen Gemeinschaftseinrichtungen für die berufliche Vorsorge in der Schweiz. Sie wurde 1972 als Vorsorgeeinrichtung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) errichtet. Heute zählt die PKG Pensionskasse mit 1’677 angeschlossenen Unternehmen, 36'781 Versicherten, 5'395 Rentnerinnen und Rentnern und einem Anlagevermögen von aktuell 8,9 Milliarden Franken zu den grössten privatrechtliche Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Sie beschäftigt 33 Mitarbeitende. (red.)

www.pkg.ch

 

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