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  • Reto Achermann (rechts im Bild) und Marianne Nufer von der Steuerverwaltung Obwalden haben am 22. September 2020 zusammen mit Thomas Alabor, Bedag Informatik AG, die Wettbewerbsurkunde entgegengenommen (Bild Steuerverwaltung Obwalden).

Obwalden glänzt international

Mit ihrem Projekt, die Bearbeitung von Steuererklärungen zu automatisieren, konnte die kantonale Steuerverwaltung Obwalden die Jury des 19. internationalen eGovernment-Wettbewerbs in Berlin überzeugen. Das Projekt erreichte im Finale den hervorragenden dritten Platz.

Der in Deutschland angesiedelte eGovernment-Wettbewerb fördert den innovativen Einsatz digitaler Infrastruktur im Staat, mit dem Ziel, die Bürgernähe zu verbessern. Er richtet sich an Organisationen der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung aber auch an Organisationen der Gesundheitswirtschaft und Sozialversicherungsträger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unterstützt wird der Wettbewerb von Unternehmen aus dem IT-, Management- sowie Technologieberatungsbereich.

Der Wettbewerbsbeitrag der Steuerverwaltung Obwalden und dem IT-Dienstleistungsunternehmen Bedag Informatik AG, Bern, prüft durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, ob bei der Bearbeitung von Steuererklärungen Korrekturen vorzunehmen sind oder nicht. Erste Erfahrungen wurden mit einem Prototyp gesammelt. Die Resultate können sich sehen lassen: Der Anteil automatisch freigegebener Steuererklärungen konnte markant gesteigert werden.

Das Projekt der Steuerverwaltung Obwalden setzte sich im Vorfeld gegen Mitbewerber wie Grossstädte oder Bundesämter und Ministerien aus Deutschland und Österreich durch. Im Finale erreichte es den hervorragenden dritten Platz.

«Dies ist ein toller Erfolg und zeigt die Innovationskraft der Verwaltung und insbesondere der Steuerverwaltung», freut sich Maya Büchi-Kaiser, die Vorsteherin des Finanzdepartements zum tollen Erfolg. «Es hat sich gezeigt, dass auch kleine Kantone mit bescheidenen Ressourcen Grosses bewirken können». (pd.)

www.ow.ch

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