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Naturkräuter-Dampfbäder sorgen für Genuss und Lebensqualität

Die Vaporsana Dampfbäder AG in Hochdorf stellt Kräuter-Dampfbäder, Badewannen, Whirlpools und Spas her. Insbesondere will sie den Absatz von Naturkräuter-Dampfbädern erhöhen. Um dies zu realisieren und die Wertschöpfung in der Region zu steigern, wurde das Innovationsnetzwerk «Dampfbad Seetal» initiiert.

Seit 30 Jahren stellt Vaporsana Naturkräuter-Dampfbäder her. «Wir setzen im Unterschied zu herkömmlichen Dampfduschen keinen ‹chemischen› Dampf mittels Essenzen ein, sondern ausschliesslich Naturkräuterdampf mit Kräutern aus dem Napfgebiet», legt Thomas Hunziker, Geschäftsleiter der Vaporsana Dampfbäder AG in Hochdorf, dar. «Die Wirkungen sind vielseitig: Brennnessel pflegt trockene, empfindliche und unreine Haut. Heublumen fördern die Durchblutung und den Stoffwechsel. Und Lavendel beruhigt bei Schlafstörungen, nervlicher Anspannung und Stress.»

Um die Entwicklung einer neuen Generation von Naturkräuter-Dampfbädern voranzutreiben, schlossen sich 13 Unternehmen zum Innovationsnetzwerk «Dampfbad Seetal» zusammen – vom Dampfbadhersteller über eine Holzbaufirma und einen Spezialisten für elektronische Steuerungen bis hin zum Biobetrieb für Naturkräuter im Napfgebiet. Mehr als eine Million Franken kostete das ganze Entwicklungsprojekt inklusive Eigenleistungen. Der Grossteil der Finanzierung leistete Vaporsana. Diese Investitionen sollen sich in Zukunft auszahlen: Denn die im Jahr 2010 realisierte Potenzialanalyse rechnet für die Neuentwicklung mit einer markanten Absatzsteigerung. «In den letzten zwei Jahren ist unter anderem die Modellreihe ‹Lotus› entstanden. Daran beteiligt waren die besagten 13 spezialisierten Unternehmen, die Hochschule Luzern – Design und Kunst sowie ein renommiertes Designbüro», erzählt Thomas Hunziker.

Der Naturkräuter-Tee verdampft und zirkuliert

In diesen neuen Dampfbädern entscheidet sich der Benutzer zuerst für eine Kräutermischung, die sich in einem Teebeutel befindet. Diesen legt man in eine Schale, die danach über dem Aggregat positioniert wird. Über die Touchscreen-Steuerung gibt man dann die gewünschte Dampfbadzeit sowie die Temperatur ein. Nach sieben bis acht Minuten ist das Dampfbad bereit, das heisst, dass zirka drei Liter Naturkräuter-Tee erzeugt werden, der verdampft und sanft über eine doppelte Luftumwälzung im Dampfbad zirkuliert. Den gesunden Kräuterdampf geniesst man im Sitzen während rund 20 Minuten.

Punkto Technik wurde primär der Wirkungsgrad verbessert, sodass auch grössere Dampfbäder mit der Kräutertee-Technologie hergestellt werden können. «Zudem ist heutzutage das Design enorm wichtig. Wir designten deshalb ein reduziertes, schlichtes Erscheinungsbild, sodass das Dampfbad-Ritual bewusst inszeniert und die Aufbereitung der Kräutertee-Mischung zelebriert werden kann. Des Weiteren gestalten wir die Dampfbäder individuell nach Kundenwunsch», erläutert Thomas Hunziker.

Fokus auf dem Heimmarkt Zentralschweiz

Die Vaporsana Dampfbäder AG erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von knapp drei Millionen Franken. Sie beschäftigt zurzeit neun Mitarbeitende. «Mit unseren Produkten decken wir die ganze Schweiz ab. Der Fokus liegt aber klar auf unserem Heimmarkt, der Zentralschweiz. Vier bis fünf Dampfbäder jährlich verkaufen wir ins benachbarte Ausland», ergänzt Thomas Hunziker.

www.vaporsana.ch

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