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Nachhaltige Alfred Koechlin Stiftung

Im vergangenen Geschäftsjahr bearbeitete die Albert Koechlin Stiftung (AKS) die Rekordzahl von insgesamt 290 Projekten, davon 66 Eigenprojekte. In der Corona-Krise sieht es die AKS als ihre Aufgabe, Lücken der Hilfeleistungen wirksam zu schliessen, Notlagen rasch zu lindern und den Neustart in die «Nach-Corona-Zeit» tatkräftig zu unterstützen.

Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) in Luzern ist eine private, gemeinnützige Stiftung. Sie ist seit 1997 tätig in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, wirtschaftlicher Aufbau und Umwelt. Die AKS engagiert sich für Mensch und Lebensraum in den fünf Innerschweizer Kantonen Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden, Luzern. Für die Dotierung der Projekt-Ressorts hat der Stiftungsrat 2019 erneut 10,6 Mio. Franken budgetiert, wobei die angestrebten, rund zwei Drittel der finanziellen Mittel für Eigenprojekte eingesetzt worden sind.

Der Jahresbericht 2019 gibt Einblick in eine Auswahl von unterstützten Eigen- und Drittprojekten und ermöglicht einen Streifzug durch die vielfältige Stiftungstätigkeit. Allein im vergangenen Geschäftsjahr wurden 81 Projekte von Dritten neu bewilligt.

Gleich im ersten Halbjahr durfte die AKS die Ergebnisse langjähriger Projektarbeiten präsentieren:

  • Anfang März 2019 hat die Stiftung die Innerschweizer Filmpreise verliehen. Eine unabhängige Fachjury hat die überzeugendsten Filmproduktionen der letzten beiden Jahre auserkoren.
  • Nach fast einem Jahrzehnt Planungs- und Bauphase konnte im April 2019 das neue Gasthaus Hergiswald eröffnet werden. Die einzigartige Architektur von Gion A. Caminada und die Gastfreundschaft des Pächtertrios haben innert Kürze eine grosse Beliebtheit erlangt.
  • Von April bis Mai 2019 wurden entsprechend der Absicht der Albert Koechlin Stiftung beim Kulturprojekt «Die andere Zeit» verschiedenste Veranstaltungen der Sparten Musik, Theater und visuelle Darstellung in der ganzen Innerschweiz unterstützt.

 Wohnen, Soziales, Bildung, Wirtschaft und Umwelt

Auch in den Bereichen Soziales, Bildung, Wirtschaft und Umwelt hat die Stiftung einiges initiiert. Beispiele sind:

  • Der Fonds für Soziale Nothilfe wurde aufgrund der hohen Gesuchzahl vom Stiftungsrat erhöht.
  • MiA-Wohnen in Ebikon öffnete seine Türen anfangs 2019. Zwei Wohnungen, eine Wohngemeinschaft und die Kindertagesstätte im selben Haus ergänzen das Angebot von MiA-Innerschweiz für junge Mütter
  • in Ausbildung.
  • Beim Artenförderungsprojekt Zauneidechse steht die Eröffnung einer Sonderausstellung im Naturmuseum Luzern unmittelbar bevor.

Das Jahr 2020 stellt Gesellschaft, Wirtschaft und Politik vor eine völlig neue Situation. Die Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sind umso einschneidender, je länger der Ausnahmezustand dauert. Viele Menschen sind direkt oder indirekt in ihrem Lebens- und Arbeitsalltag betroffen und stehen - trotz der umfangreichen Hilfspakete von Bund, Kantonen und weiteren Akteuren - vor grossen Herausforderungen. Die langfristigen Folgen sind noch nicht absehbar.

Partnerinfür das Gemeinwohl

In dieser anspruchsvollen Lage wird sich die AKS mit voller Kraft als verlässliche Partnerin für das Gemeinwohl in der Innerschweiz einsetzen. Und dies mit langem Atem, damit gemeinsam tragfähige, langfristige Perspektiven für die Lebens- und Arbeitswelt in der «Nach-Corona-Zeit» geschaffen werden können. Die AKS sieht es als ihre Aufgabe, Lücken der Hilfeleistungen wirksam zu schliessen, Notlagen rasch zu lindern und den Wiederanschub tatkräftig zu unterstützen.

Die Stiftung beobachtet deshalb die Entwicklungen sehr genau und steht im Dialog mit verschiede- nen Projektpartnern und Fachstellen. (pd/red.)

www.aks-stiftung.ch

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