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«megaoptik» – ein neues Konzept für Discount-Brillen

Mit einem völlig neuartigen Konzept tritt ein neuer Brillenanbieter in der Zentralschweiz auf den Markt. Die Ladenkette megaoptik verkauft ausschliesslich «Generika-Brillen», und der Kunde sucht sich das passende Brillengestell selber aus. Das senkt die Kosten und somit die Preise nachhaltig. Vor zwei Jahren hat Stefan Affolter aus Willisau das erste megaoptik-Geschäft eröffnet, im «Chrüzhof» in Willisau. Inzwischen ist ein zweiter Laden dazugekommen, im «Löwen-Center» in Luzern. Beide Geschäfte werden von diplomierten Optikermeistern geführt. Eventuell werden weitere Läden folgen, dann aber wahrscheinlich im Franchising-System. Stefan Affolter will sich momentan noch nicht festlegen.

Die Preise für eine Brillenfassung liegen bei megaoptik zwischen 10 und 200 Franken. Kein Gestell kostet mehr als 200 Franken. Wie ist das möglich? Der Mann hinter der neuen Idee, Stefan Affolter aus Willisau, erklärt das so: «In unseren megaoptik-Geschäften verkaufen wir ausschliesslich Generika-Brillen. Wir führen keine Markenbrillen. Zudem haben wir ein neuartiges Ladenkonzept, das mit weniger Personal auskommt, ohne dass die professionelle Beratung darunter leidet.»

Neuartiges Ladenkonzept

Was ist in den neuen Läden denn so anders als in traditionellen Optiker-Läden? «Schon das Ladenkonzept ist augenfällig anders», sagt der Geschäftsführer von megaoptik in Luzern, Christian Nürck. «Bei uns gibt es keine Tischchen und keine Sitzplätze. Die Brillenfassungen sind alle übersichtlich und gut greifbar auf Gestellen angeordnet. Der Kunde und die Kundin können sich bei uns also ungeniert einmal umsehen, verschiedene Brillenfassungen probieren, bevor sie eine Beratung hinzuziehen. Zu vergleichen ist das mit einem Kleiderladen. Da geht auch niemand rein, setzt sich auf einen Stuhl und lässt sich vom Personal eine Unmenge Kleider zum Anprobieren bringen. Das wäre viel zu personal-aufwändig. Der Kunde trifft zuerst eine Vorauswahl und lässt sich dann beraten. Genauso läuft es bei megaoptik.»

Transparente Preisgestaltung

Die zweite Neuerung betreffe die Preisgestaltung, erklärt Christian Nürck. «Wir haben eine ehrliche, übersichtliche Preisliste ? ohne versteckte Extras.» In der Optikbranche herrschten teilweise die gleichen Unsitten wie in der Billig-Fliegerei, sagt Christian Nürck. «Da wird ein Flug nach London angeboten für 20 Franken. Mit allen Extras für Einchecken, für das Gepäck und die Flughafengebühren endet man schliesslich bei 200 Franken. In gewissen Brillengeschäften ist das ähnlich. Man wählt eine Brille und das dazu passende Glas aus, und dann beginnt die Rechnerei ? oft anhand eines grossen Ordners. Unsere Preisliste hat auf einem A4-Blatt Platz. Da erlebt der Kunde keine Überraschungen.»

Ausschliesslich Generika-Brillen

Und schliesslich sei die konsequente Beschränkung auf Generika-Brillen der dritte Pfeiler für den Erfolg, sagt Christian Nürck. «Wir führen keine teuren Markenbrillen. Was allerdings nicht bedeutet, dass unsere Produkte qualitativ schlechter wären. Das könnten wir uns gar nicht leisten», sagt der megaoptik-Geschäftsführer. «Wir gewähren auf alle unsere Brillen ein Jahr Garantie.»

www.megaoptik.ch

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