AKOMAG ROICOM
DAS WIRTSCHAFTSPORTAL DE ZENTRALSCHWEIZ

Unternehmen

  • Eine Wohlfühloase mit besten Aussichten: das Hotel Hermitage in Luzern. (Bild: PD)

Hotel Hermitage schafft Perspektiven

Das Luzerner Hotel Hermitage ist mit einem stilvollen Upgrade des Innendesigns in eine neue Ära gestartet. Für die 90 Mitarbeitenden bilden zudem die baulichen Zukunftspläne des renommierten Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron ausgezeichnete Perspektiven.

Die Lage ist einmalig, der Blick auf See und Berge umwerfend. Beste Aussichten also für das Luzerner Traditionshotel Hermitage als ultimativer «place to be» – nicht nur für Feriengäste oder Geschäftsreisende, sondern auch für die Mitarbeitenden. Seit April 2022 arbeiten die Fachkräfte aus Küche, Service, Housekeeping, Front Office, Betriebsunterhalt, Marketing und Administration in einer aufgefrischten «Hermitage». Das Luzerner Hotel, unmittelbar an den Gestaden des Vierwaldstättersees gelegen, ist nach viermonatiger Umbauzeit noch attraktiver geworden. «In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron wurde das Haus – namentlich zwanzig Zimmer mit Panoramablick und die modern gestylte Bar sowie die Lobby – mit einem bis ins letzte Detail kuratierten Innendesign neu gestaltet», erklärt Patrick Döös, Mitglied des Verwaltungsrates der Hotel Hermitage Luzern AG.

Grosse Wertschätzung
Das ist allerdings erst der Anfang. Denn das 1907 als Hotel-Pension Hermitage eröffnete Haus, das sich in Familienbesitz befindet und ein Areal von 20000 Quadrat- metern umfasst, soll strategisch und baulich weiterentwickelt und damit noch attraktiver werden (siehe Kasten). Davon profitieren neben den Gästen die derzeit 90 Mitarbeitenden (davon acht Lernende). «Wir spüren zwar den Fachkräftemangel auch, fehlen uns doch aktuell 4 Köchinnen und Köche sowie 2 Servicefachangestellte und 2 Praktikantinnen und Praktikanten», bilanziert Deborah Hegedüs, Human Resources Manager. Vor allem ist es die Unternehmenskultur, die dafür sorgt, dass die Fluktuationsrate unter den Mitarbeitenden tief ist. «In der ‹Hermitage› leben wir eine Kultur gegenseitiger Wertschätzung. Die Gemeinschaft spielt eine zentrale Rolle, unabhängig von Status, Position oder Aufgabe – «we are famiy», fasst Patrick Döös zusammen und verweist auf die langjährigen Mitarbeitenden wie auch auf die Rückkehrer, die den Weg in die «Hermitage» wiederfinden.

Beste Arbeitsbedingungen
Die Mitarbeitenden kommen in den Genuss marktkonformer Löhne und entsprechender Lohnnebenleistungen. Zudem ist die «Hermitage» daran, ein Konzept für flexiblere Arbeitszeiten zu entwickeln. Investiert wird zudem in die Weiterbildung. «Dazu gehören auch interne Weiterbildungsprojekte wie die ‹Job Rotation›: Mitarbeitende aus der Küche beispielsweise schlüpfen in die Rolle von Event-Koordinatoren», erklärt Deborah Hegedüs. Weiter können unsere Mitarbeitenden die Hotelinfrastruktur wie z. B. Tennisplatz, Fitnesscenter, Wassersport-Aktivitäten und vieles mehr für die Freizeitgestaltung nutzen. Und im neuen Hermitage Beach Club können die Mitarbeiter ihr Feierabend- Getränk geniessen. Last, but not least wird auch in die Nachwuchsförderung investiert. «Die Lernen- den werden bei uns in allen Belangen gefördert, schulisch wie auch in der Praxis. Und mit Schnupperlehren und gezielten Auftritten in den sozialen Medien sind wir bei den Jungen präsent», weiss Deborah Hegedüs. Die Tatsache, dass das Familienunternehmen langfristig über 50 Millionen Franken in die «Hermitage» investiert, ist für die Mitarbeitenden ein wegweisendes Zeichen.

Zukunftspläne
Da nach zahlreichen Umbauten in der Vergangenheit das Areal optisch uneinheitlich ist, hat der Verwaltungsrat der Hotel Hermitage Luzern AG 2019 entschieden, eine Vorwärtsstrategie zum modernen Lifestyle-Hotel einzuschlagen: Er hat das Büro Herzog & de Meuron beauftragt, einen Masterplan für das 20 000 Quadratmeter umfassende Areal, das grösstenteils in der Tourismuszone liegt, auszuarbeiten. Ziel der Strategie und des erarbeiteten Richtprojektes ist es, das Potenzial der einmaligen Seelage wahrzunehmen und einen touristischen Mehrwert für die Stadt Luzern zu schaffen. Der vorliegende Gestaltungsplan bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung des Hermitage-Areals und sichert die Qualität des Richtprojekts von Herzog & de Meuron und Vogt Landschaftsarchitekten, welches aus einer Variantenstudie hervorgegangen ist. «Der Gestaltungsplan ‹Hermitage› ermöglicht eine unter sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekten tragfähige und zukunftsweisende, nachhaltige Entwicklung», erklärt Pierre de Meuron. (red.)

www.hermitage.ch

zurück zur Übersicht