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Gasthaus Hergiswald in neuem Glanz

Nach rund 18monatiger Bauzeit sind die Bauarbeiten für das vom Architekten Gion A. Caminada entworfene neue Gasthaus Hergiswald abgeschlossen. Auf den historischen Fundamenten ist ein grossartiger Holzbau entstanden, der mit seiner sorgfältigen Architektur, lichtdurchfluteten Räumen und zeitgemässer Infrastruktur die Hergiswald-Besuchenden erfreuen wird. Der Betrieb des neuen Gasthauses startet am 1. April 2019 mit einem Tag der offenen Tür.

Nachdem die Albert Koechlin Stiftung die Wallfahrtskirche Hergiswald aufwändig restauriert hat, stand die Erneuerung des dringend sanierungsbedürftigen Gasthauses an. Aus einem intensiven Dialog des von der Stiftung beauftragten Architekten Gion A. Caminada mit den zuständigen Behörden und vielen weiteren Beteiligten, resultierte ein zukunftsweisendes Projekt für einen Ersatzneubau des Gasthauses, der sich perfekt in das Ensemble Hergiswald einfügt und dieses gar stärkt.

Meisterleistung im Holzbau

Nach einer langjährigen Planungs- und Vorbereitungszeit haben die Bauarbeiten für das neue, von Gion A. Caminada entworfene Gasthaus Hergiswald im September 2017 begonnen. Auf der historischen Substanz der bestehenden Grundmauern wurde ein viergeschossiger Holzbau mit Giebeldach errichtet. Dabei haben Architekt und Bauherrschaft besonderes Augenmerk auf die Verwendung lokaler Materialien gelegt. So stammt 94 % des verbauten Holzes aus Schweizer Wäldern, grösstenteils gar aus der näheren Umgebung, was denn auch von PROHOLZ Lignum, Luzern, mit dem ‹Herkunftszeichen Schweizer Holz› honoriert wurde. Für den Holzbau zuständig war die Tschopp Holzbau AG, Hochdorf.

Entstanden ist ein einzigartiges Gasthaus mit Restaurant, Saal, Terrasse, fünf Gästezimmern und einer Pächterwohnung. Im Sockelgeschoss befinden sich zudem eine Pilgerstube, extern zugängliche Toilettenanlagen und Lagerräume.

Beste Ausblicke

Restaurant, Saal und Gästezimmer bieten die Geborgenheit des kraftvollen Holzes und sind gleichzeitig von Licht durchflutet. Sie ermöglichen dem Gast aus unterschiedlichen Perspektiven eindrückliche Ausblicke auf die Wallfahrtskirche und die weite Umgebung. Prunkstück des Hauses ist der Saal im 1. Obergeschoss, welcher die Gäste einerseits mit der fantastischen Aussicht, und noch viel mehr mit der vom Obwaldner Künstler Christian Kathriner aufwändig gestalteten Decke beeindruckt. Der „Baldachin“, aus 76 mit Seide bespannten Holzkassetten, schafft ein unvergleichliches Raumerlebnis und den idealen Rahmen für unvergessliche Anlässe.

Als Teil des Gesamtkonzeptes wurde auch die Scheune wieder instand gestellt. Im Obergeschoss wird die Scheune weiterhin landwirtschaftlich genutzt. Im Erdgeschoss entsteht hingegen ein schlichter, zweckdienlicher Empfangsraum für die Hergiswald-Besuchenden. Zudem befinden sich in der Scheune eine Werkstatt, die Holzpellet-Heizanlage für das Gasthaus sowie die Trafostation der ewl.

Der Ökologie verpflichtet

Für die Umgebungsgestaltung hat das die freiraumarchitektur GmbH, Luzern, ein gesamtheitliches Konzept entwickelt und umgesetzt. Dieses umfasst u.a. die Gestaltung der Aussenräume des neuen Gasthauses, diverse ökologische Aufwertungsmassnahmen (Trockenmauern, Extensivflächen, Kleinstrukturen, Waldrandabstufung) sowie die Neuorganisation der Parkplätze.

Unter der fachkundigen Leitung und Koordination von Schärli Architekten, Luzern, als verantwortliche Bauleitung/-ökonomie ist es gelungen, das komplexe Bauwerk zur höchsten Zufriedenheit der Albert Koechlin Stiftung zu realisieren.

Thomas Häfliger, Erich Peterer und Nadja Schauber übernehmen als Pächter die Verantwortung für den Gastbetrieb. Eröffnung wird am 1. April 2019 gefeiert und die Albert Koechlin Stiftung wünscht den topmotivierten Gastgebern viel Freude und Erfolg an der neuen Wirkungsstätte.

aks-stiftung.ch

www.hergiswald.ch

freiraumarchitektur.ch

www.tschopp-holzbau.ch

www.ewl-luzern.ch

 

 

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