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Unternehmen

Fremdsprachen sind in Luzern zuhause

Dr. Elisabeth Stofer und Wolfgang Krebs gründeten ihr Übersetzungsunternehmen 1994. Inzwischen gehört Apostroph in der Schweiz zu den grössten Unternehmen der Branche. In diesen Tagen ging der hunderttausendste Übersetzungsauftrag ein.

Ein grosses Pharmaunternehmen lässt seine Packungsbeilagen in zwanzig Sprachen übersetzen. Eine Privatbank baut Geschäftsbeziehungen in Russland auf und braucht alle Dokumente von der Website bis zu den Vertragsunterlagen in Russisch. Eine Luzerner Gemeinde will wichtige Informationen für ihre Einwohnerinnen und Einwohner in die drei meistgesprochenen Sprachen in der Gemeinde übersetzen lassen. Alles kein Problem - Apostroph arbeitet mit Übersetzerinnen und Übersetzern auf der ganzen Welt zusammen, die jedes gewünschte Fachgebiet abdecken und in ihren Sprachen zuhause sind.

100 000 Übersetzungen in 16 Jahren

«Das entspricht über 20 Millionen Zeilen», rechnet Wolfgang Krebs vor. Damit könnte man rund 30 000 Bücher füllen - so viele stehen etwa in der Erwachsenenabteilung der Stadtbibliothek Luzern.
Was steckt hinter diesem bemerkenswerten Erfolg? «Wenn man gute Arbeit abliefert und seine Kundenbeziehungen sorgfältig pflegt, spricht sich das herum», sagt Wolfgang Krebs. Apostroph wählt seine Übersetzerinnen und Übersetzer sehr gewissenhaft aus, damit die Texte der Kunden überall auf der Welt richtig verstanden werden. In der Luzerner Zentrale laufen alle Fäden zusammen. Die Geschäftsleitung, eine Office-Managerin und elf Projektverantwortliche garantieren einen reibungslosen Ablauf und eine einfache Kommunikation. «Übersetzen ist harte Arbeit. Was uns daran gefällt, ist der Brückenbau zwischen Menschen und Kulturen ? eine Übung in Toleranz», sagt Elisabeth Stofer. «Uns sind die Menschen wichtig, für die und mit denen wir arbeiten.» Diese Haltung scheint bei den Kundinnen und Kunden Anklang zu finden: Von Jahr zu Jahr werden es mehr.

Verständigung über die Sprache hinaus

Apostroph ist mit der ganzen Welt verbunden, aber gleichzeitig fest in Luzern verankert. Für die beiden Inhaber ist es selbstverständlich, das kulturelle und soziale Leben in der Region zu unterstützen, denn sie verstehen sich als Teil davon. Elisabeth Stofer erklärt, warum ihr Kultur besonders am Herzen liegt. «Kulturelles Engagement ist für uns nicht Dekoration. Kultur bereichert das Leben, fördert die Kommunikation und das Verständnis der Menschen füreinander.» Neben Kunst und Kultur engagiert sich Apostroph auch für soziale Projekte; vor allem solche, die den europäischen Dialog fördern oder Menschen helfen, die am Rande der Gesellschat leben.

www.apostroph.ch

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