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  • Blick auf Nidwalden. Bild: Silvan Bucher

Die NKB lanciert ihre neue Strategie

Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) lancierte Anfang Juli ihre neue Strategie für die Periode 2022 bis 2026. Sie setzt dabei auf einen Mix aus lokaler Kundennähe, individuellen Finanzdienstleistungen und Ausbau der Digitalisierung, gekoppelt mit der nötigen Sensibilisierung für die Nachhaltigkeit.

Die Finanzwelt verändert sich rasant. Neue Anbieter kommen auf den Markt und die Angebote verlagern sich immer mehr auf digitale Kanäle. Diesem Wandel stellt sich auch die NKB. Sie hat daher eine neue Strategie definiert, mit der sie sich für die kommenden Jahre rüsten will. «Die Erarbeitung der neuen Strategie war ein interessanter Prozess, während dem wir uns intensiv mit dem Markt und unserem Selbstverständnis als regionale Universalbank auseinandergesetzt haben», erklärt Daniel Bieri, Präsident des Bankrats der NKB. Gleichzeitig betont er, dass «mit der Lancierung unserer neuen Strategie nicht alles Bisherige nichtig wird, im Gegenteil: Wir wollen in den nächsten Jahren auf Bewährtem aufbauen und Neues anpacken».

Bank erster Wahl mit individuellen Finanzlösungen
Die Mission der NKB lautet, für alle Bedürfnisse und Wünsche die passenden Finanzlösungen anzubieten. «Unser Ziel muss es sein, dass die NKB und damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Finanzfragen in unserem Marktgebiet immer erste Wahl sind», erklärt Heinrich Leuthard, Vorsitzender der Geschäftsleitung der NKB. «Dies wollen wir erreichen, weil wir dank unseren kurzen Wegen schneller entscheiden können. Zudem sind wir mit sieben Geschäftsstellen lokal vor Ort und können mit unseren bestens ausgebildeten Mitarbeitenden persönlicher und individueller beraten. Unsere Angebote, insbesondere im Anlagebereich sind unabhängig und die Kundinnen und Kunden können vom ‹best-in-class›-Ansatz das für sie optimale Produkt auswählen».

Überprüfung und Ausbau des Dienstleistungsangebots als zentrale Aufgabe
Eine zentrale Aufgabe der kommenden Strategieperiode liegt darin, die Produkt- und Dienstleistungspalette zu überprüfen. «Bieten wir unseren Kundinnen und Kunden das Richtige an? Wie haben sich die Bedürfnisse verändert? Welche Angebote werden nicht mehr nachgefragt? Im operativen Alltagsgeschäft bleibt häufig zu wenig Zeit, um auf solche Fragen konkrete Antworten zu erhalten», meint Heinrich Leuthard. Und deshalb sei «jetzt der optimale Zeitpunkt, um wieder einmal unser Angebot von Grund auf zu hinterfragen und wo nötig anzupassen».

Ein spezielles Augenmerk richtet die NKB auch auf die Nachhaltigkeit. So betrachtet die Bank bei Unternehmensentscheiden nebst ökonomischen wann immer möglich auch ökologische und soziale Aspekte. Mit dieser verantwortungsbewussten Unternehmensführung will sich die NKB noch stärker für eine nachhaltige Entwicklung der Region engagieren. «Dabei ist es uns auch wichtig, unseren eigenen ökologischen Fussabdruck regelmässig zu überprüfen und uns alle auf dieses wichtige Thema zu sensibilisieren», betont Heinrich Leuthard.
Bei aller lokalen Verbundenheit und persönlicher Beratung, die Digitalisierung hält auch bei der NKB Einzug. «Unsere Kundinnen und Kunden entscheiden, wie, wann und wo sie ihre Bankgeschäfte erledigen wollen. Aus diesem Grund wollen wir, neben der persönlichen Beratung, unsere digitalen Kanäle laufend überprüfen und wo sinnvoll ausbauen», erklärt Heinrich Leuthard.

Was viele nicht wissen: Die NKB hat in der Schweiz im Segment der Ärzte, Zahnärzte und Veterinäre einen hervorragenden Ruf und eine führende Position. «Seit über 30 Jahren berät unser Team ‹Ärzte, Zahnärzte und Veterinäre› diese Kundengruppe mit einer ausgesprochen hohen Kompetenz und Erfahrung. Dies wird sehr geschätzt, denn eine Praxisfinanzierung ist ein sehr komplexes und langfristiges Bankgeschäft», erläutert Heinrich Leuthard. Und hier will die NKB einen Schritt weitergehen: «Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden nicht nur bei einer Finanzierung begleiten, sondern sie mit einem umfassenden Leistungsangebot im Rahmen eines Ökosystems ganzheitlich unterstützen».

Anpassung der Organisation notwendig
Um für die Umsetzung all dieser Massnahmen und Projekte gerüstet zu sein, kommt es zu Veränderungen in der Organisation und zum Teil auch bei den Stellenanforderungen. «Gerade im Bereich der Digitalisierung oder beim Aufbau des Ökosystems suchen wir neue Fachkräfte und haben aktuell zwei Stellen ausgeschrieben», erklärt Heinrich Leuthard. Gleichzeitig betont er, dass «wir alle Mitarbeitenden, die mit uns den neuen Weg gehen wollen, selbstverständlich weiterhin beschäftigen werden. Schliesslich sind sie das wichtigste Gut unserer Bank und der Schlüssel zum Erfolg». (pd.)

www.nkb.ch

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