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Der «FreezyBoy» verhindert üble Gerüche

Root. Die Firma Avantyard Ltd. setzt sich zusammen aus drei jungen kreativen und innovativen Männern, die sich ein Büro im Technopark im D4 in Root teilen. Sie haben den Hightech-«Komposteimer» «FreezyBoy» entwickelt, eine Kühlbox für Bioabfall. Das neuartige Küchenutensil soll Furore machen und den Markt erobern.

Die Firma Avantyard wurde vor etwas mehr als zwei Jahren gegründet. Geschäftsziel: Entwicklung von innovativen Produkten im Bereich Wohnen und Lifestyle. Das Referenzprodukt der Firma ist der «FreezyBoy», ein technisch ausgeklügeltes und ausgereiftes System zur Kühlung von organischen Abfällen auf minus fünf Grad, um den üblen Geruch von faulenden Küchenresten zu verhindern. Das Produkt überrascht in jeder Beziehung, ist doch keiner der Startup-Gründer selber Techniker.

Peter Schmidlin, zuständig für die Vermarktung, ist Betriebsökonom FH, Marketing und Kommunikation. Benjamin Flechsig kümmert sich um den Vertrieb. Berufliche Erfahrung hat er während seiner Agenturtätigkeit (Kommunikation, Events und Promotion) sowie im internationalen Handel und der Produktion gesammelt. Peter Ruppeiner, lic. oec. HSG, Master of Arts in Technology & Innovation Management, kommt aus dem internationalen Industrie- und Pharmabereich. Er kümmert sich um Strategie und Prozesse.

Namhafte Partner

Das Dreierteam legt ein unglaubliches Tempo vor. Ihr Produkt ist bereits auf dem Markt erhältlich. Das ist mit darauf zurückzuführen, dass sie nicht die einzigen sind, die an ihre Vision glauben. Die Firma Peka im luzernischen Mosen integriert den «FreezyBoy» in ihr Angebot für moderne Abfallsysteme. Auch der Haushaltgerätehersteller V-Zug ist am Produkt stark interessiert und hat das Startup kräftig bei der Industrialisierung unterstützt.

Modernes Design

Erfrischend ist nicht nur das Tempo, mit dem das Jungunternehmen vorwärts strebt, sondern auch das Design ihres «FreezyBoy». Wird er offen in der Küche platziert, fällt er kaum auf, weil es als gefälliges kleines Küchenmöbel daherkommt. Er lässt sich zudem gut in Standard-Abfallsysteme integrieren. In diesen Tagen geht der Kühl-Komposteimer in den Verkauf. Wer ihn erwirbt, kann im wörtlichen Sinne aufatmen. «Überall dort, wo Küchenabfälle separat entsorgt werden, wird man froh sein, dass es künftig nicht mehr stinkt und die lästigen Fruchtfliegen ausbleiben», ist Peter Schmidlin überzeugt.

www.avantyard.ch

 

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