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30 Nachwuchsmaler:innen haben das Qualifikationsverfahren erfolgreich bestanden. Davon acht Malerinnen und ein Maler mit einer Bestnote von 5.0 und mehr. Doppelt so viele Malerinnen wie Maler haben die Berufslehre abgeschlossen. Bild: Eveline Beerkircher
Die Zukunft ist bunt
Dreissig Lernende im Kanton Luzern haben 2025 das Qualifikationsverfahren als Malerin und Maler erfolgreich bestanden. Auch dieses Jahr gab es Top-Leistungen und viel Frauenpower: acht Malerinnen und ein Maler erreichten eine Note von 5.0 und mehr. Über 150 Gäste nahmen Anfang Monat an der stimmungsvollen Lehrabschlussfeier im Gletschergarten teil.
Alessia Colledani, Co-Präsidentin und Bildungsverantwortliche des Verbandes «luzernermaler» konnte an der Lehrabschlussfeier vom 1. Juli 2025 über 150 junge Malerinnen und Maler, Lehrmeister, Bildungsverantwortliche und Gäste begrüssen. Die Malerinnen und Maler feierten ihre Berufsqualifikation wiederum im stimmungsvollen Ambiente des Gletschergartens. Gastgeber und Direktor Andreas Burri nahm in seinem Grusswort Bezug auf den speziellen Veranstaltungsort. Der Gletschergarten arbeite regelmässig mit der Malerbranche zusammen und er sei fasziniert von deren Fachkompetenz und handwerklichem Geschick. Mit einem scheinbar einfachen Pinselstrich können Malerinnen und Maler den Unterschied machen zwischen vorher und nachher, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Wandel sei auch ein zentrales Thema des Gletschergartens.
Die Zukunft ist bunt
«Ich stand selbst vor ein paar Jahren noch da, wo ihr heute steht», sagte Colledani in ihrer Begrüssung. Heute sei sie Geschäftsführerin eines Malerunternehmens und Co-Präsidentin des Verbandes. «Was ich damit sagen will: euer Weg kann euch überall hinführen und ihr habt jetzt das Werkzeug, um eure Zukunft zu gestalten». Sie gratulierte den jungen Malerinnen und Malern und forderte sie auf, stolz auf ihre Berufswahl zu sein. «Feiert euch heute und wenn ihr wieder Kraft habt – macht weiter. Eure Zukunft ist bunt!» Colledani dankte auch den Lehrmeistern, Ausbildungspersonen und dem persönlichen Umfeld.
Neun Bestnoten und eine Ehrenmeldung
Dieses Jahr sind im Kanton Luzern 33 Malerinnen und Maler zur Prüfung angetreten, 30 haben das Qualifikationsverfahren erfolgreich bestanden. Davon acht Malerinnen und ein Maler mit einer Bestnote von 5.0 und mehr.
Im Kanton Luzern gab es auch dieses Jahr viel Frauenpower. Doppelt so viele Malerinnen wie Maler haben die Berufslehre abgeschlossen.
Eine Note von 5.0 und mehr erreichten:
Larissa Kohler, Malerin EFZ, Maler Rindlisbacher, Emmen / Ehrenmeldung
Nicole Achermann, Malerin EFZ, Maler Crivellotto AG, Willisau
Joy Ackermann, Malerin EFZ, Maler Stutz AG, Luzern
Jasmin Herzog, Malerin EFZ, Hema Herzog Marcel, Luzern
Marc Lichtsteiner, Maler EFZ, Lichtsteiner André, Schötz
Noemi Schwendener, Malerin EFZ, Amhof Maler AG, Hitzkirch
Lea Weber, Malerin EFZ, Häfliger Maler GmbH, Reiden
Sara Vogel, Malerpraktikerin EBA, Maler Crivellotto, Willisau
Vanessa Zepf, Malerpraktikerin EBA, Stiftung Brändi, Kriens
Bergkristall für Kraft und Harmonie
Höhepunkt war die Ehrung und Abgabe der Zertifikate. Begleitet wurde Colledani dabei von ihrem Vorstandskollegen Kosovë Dema und Sven Habermacher, Bildungsverantwortlicher Malerunternehmerverband Luzern-Land. Als Symbol für Kraft, Klarheit und Harmonie erhielten die jungen Berufsleute einen Bergkristall mit auf ihren Weg. Zudem gab es Weiterbildungsgutscheine und Präsente von Stephan Roos, Leiter Ausbildungszentrum des Innerschweizerischen Malerunternehmer-Verbandes IMV.
Dank und Gratulationen
«Qualität ist kein Zufall, sie ist das Ergebnis von Hingabe und Fleiss», sagte Roos in seinem Abschiedsgruss. Er gratulierte den jungen Berufsleuten und motivierte sie zu Neugier und ständiger Weiterbildung. Fachkräfte auf dem Bau seien Gold wert, ist er überzeugt und dankte allen Beteiligten für das Engagement. Zum Schluss liess Roger Brügger, Fachbereichsleiter der Luzerner Berufsschule BBZB die Lehrzeit Revue passieren und wünschte allen eine erfolgreiche Zukunft. Die Feier wurde mit einem feinen Apéro abgerundet. (pd.)