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  • Foto: Bürgenstock Hotels AG

Bürgenstock Hotels AG

In zwei Jahren wird das neue Bürgenstock Resort seine Tore öffnen. Bis es allerdings so weit ist, muss auf der momentan grössten Baustelle der Zentralschweiz noch einiges geleistet werden. Bei der Umsetzung setzt die Bauherrschaft auf Unternehmen aus der Region.

Rund die Hälfte der Gesamtinvestitionen von 500 Millionen Franken sind bis heute für die Planung und den Bau des neuen Bürgenstock Resorts ausgegeben worden. Wurde in den vergangenen Jahren viel Zeit und Geld in den Tiefbau und die Basisinfrastruktur investiert, so werden ab sofort die Baufortschritte deutlich sicht- und auch erlebbar. So zum Beispiel beim Waldhotel, wo derzeit das sechste von insgesamt neun Stockwerken realisiert wird. Ein weiteres Zeichen dafür, dass auf dem Bürgenberg einiges los ist, sind die 14 Baukräne, welche in nächster Zeit den Hochbau sicherstellen. Aber auch in Sachen Arbeitspower herrscht bald Hochbetrieb: Gegen 500 Planer und Bauarbeiter werden in den nächsten Wochen und Monaten aktiv sein.

Volkswirtschaft profitiert

Ein Bauprojekt von dieser Dimension hat Auswirkungen auf die Volkswirtschaft der Region. Die Bauherrschaft hat von Anfang an grossen Wert darauf gelegt, dass möglichst viele Aufträge an Unternehmen vergeben werden, die in der Region ansässig sind. Ein Rundgang auf der Baustelle und der Blick auf die Werbetafeln der Unternehmen belegt dies. Egal, ob die Unternehmen nun Bürgi oder Amberg heissen – sie alle haben ihre Wurzeln in der Region. Somit profitiert bereits beim Bau des neuen Bürgenstock Resorts die regionale Volkswirtschaft in einem hohen Masse – einerseits beim Bau, andererseits beim Betrieb, der nicht nur Arbeitsplätze vor Ort, sondern auch bei den Lieferanten schafft. Eine Studie von BAK Basel Economics, welche der Kanton Nidwalden in Auftrag gegeben hat, zeigt auf, dass bei Vollbetrieb rund 140 Millionen Franken Umsatz generiert werden. Die jährlich an die Mitarbeitenden des Resorts und die Zulieferer entrichtete Lohnsumme beträgt rund 60 Millionen Franken. Dies wiederum führt zu Steuererträgen von rund 8 Millionen Franken pro Jahr.

Zweitgrösster Arbeitgeber

Nimmt das neue Resort 2017 seinen Betrieb auf, werden rund 800 Personen beschäftigt sein. Damit wird das Bürgenstock Resort nach den Pilatus Flugzeugwerken zum zweitgrössten Arbeitgeber des Kantons Nidwalden. Aber auch die Zulieferer werden vom Bürgenstock Resort direkt profitieren. BAK Basel rechnet in diesem Bereich mit der Schaffung von rund 300 zusätzlichen Stellen. So oder so: Mit dem Bau kurbelt die Bauherrin die Volkswirtschaft der ganzen Zentralschweiz mächtig an. Kein Wunder, ist denn auch die Rede von einem Leuchtturmprojekt für den Schweizer Tourismus. (bc.)

www.buergenstock.ch

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