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Auf dem Weg zur Spitzenposition

Der Kanton Luzern arbeitet sich als Wirtschafts- und Wohnstandort kontinuierlich nach vorne. Immer mehr Firmen landen bei der Suche nach einem optimalen Standort im Grossraum Luzern. Einen wesentlichen Anteil daran hat die Wirtschaftsförderung.

«International erfolgreiche und wachsende Firmen sind vermehrt auf der Suche nach dem geeignetsten Standort. Der Kanton Luzern ist einer dieser Standorte, auch weil er sich auf die Bedürfnisse der internationalen Kundschaft einstellt und noch weiter einstellen will», sagt Patrik Wermelinger. Er ist bei der Wirtschaftsförderung für Marketing und Promotion zuständig.

850 Firmenkontakte

Die Wirtschaftsförderung Luzern hat in der jüngsten Vergangenheit ihre persönlichen Kontakte in den Zielländern verstärkt. «Mit Michelle Abboud haben wir in den USA eine erfahrene Botschafterin für unseren Standort. Dasselbe gilt für Christine Zhang in China. Und dank der nationalen Promotionsagentur OSEC kommen wir primär in den USA, in China und in Deutschland, aber auch in Indien, Japan, Russland und Frankreich immer wieder zu guten Kontakten», so Patrik Wermelinger. «Im vergangenen Jahr ergaben sich so über 850 Kontakte mit Firmen, die Interesse am Standort Luzern zeigen. Über 50 davon haben bereits konkretere Formen angenommen.»

Über 330 neue Arbeitsplätze

2011 konnten 18 Firmen neu im Kanton Luzern angesiedelt werden. Damit verbunden ist die stolze Zahl von über 330 neuen Arbeitsplätzen. «Wir haben unsere Ziele im 2011 übertroffen», freut sich André Marti von der Wirtschaftsförderung. «Wir können nun die Früchte der erfolgreichen Arbeit an den Standortfaktoren ernten. Der Wirtschaftsstandort Luzern ist in die internationale Liga aufgestiegen. Inzwischen dürfen wir vielen an der Schweiz interessierten globalen Konzernen unsere Angebote präsentieren. Die Tendenz ist steigend.»

Erfolgreiches Partnerschaftsmodell

Walter Stalder, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, ist mit der positiven Entwicklung sehr zufrieden. Er sieht die Arbeit der Wirtschaftsförderung auch durch die Wirtschaft und die Gemeinden bestätigt. Die Wirtschaftsförderung Luzern ist als Public-Private-Partnership-Modell (PPP) konzipiert worden. Vor sechs Jahren startete die Wirtschaftsförderung als Gemeinschaftsprojekt des Kantons sowie von Gemeinden («public») und privaten Unternehmen («private»). Innerhalb von wenigen Jahren ist es gelungen, die hochgesteckten Ziele zu erreichen, nämlich einen Drittel der Finanzierung über private Gelder sicherzustellen. Heute wird die Wirtschaftsförderung nebst dem Kanton und den Gemeinden von über 120 privaten Netzwerkpartnern getragen. Ihr Anteil an der gesamten Finanzierung beträgt heute über 50 Prozent. «Darauf dürfen wir zu Recht stolz sein», meint Walter Stalder.

www.luzern-business.ch

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