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Albert Koechlin Stiftung fördert Zentralschweizer Unternehmen

Die Albert Koechlin Stiftung hat unlängst zwei Zentralschweizer Jungfirmen Fördergelder zukommen lassen: 21'000 Franken für das Projekt «Noch einmal auf den Pilatus» des Luzerner Start-ups 360VRmovie sowie 20’000 Franken für die Innovation «Air Water Generator» des Hochdorfer Unternehmens Alera energies AG. Die Beiträge wurden aufgrund der Ausschreibung mit dem Schwerpunkt Technologie, Innovation und Gesellschaft vergeben. Unser Bild zeigt zwei Mitarbeitende der Firma Alera energies AG, André Brun und Lukas Gasser, beim Einsatz.

Bei der Vergabe der Förderbeiträge durch die Albert Koechlin Stiftung würdigte Josefine Affentranger, Stiftungsrätin und Mitglied der Fachjury die gesellschaftliche Relevanz der Projekte: «Stichworte wie Klimawandel, Wasserknappheit und virtuelle Realität sind in aller Munde. Die ausgezeichneten Projekte zeigen in diesen Spannungsfeldern innovative Lösungen auf». Die Förderbeiträge wurden unlängst im Rahmen einer Feier im Kulturzentrum Braui in Hochdorf den Ausgezeichneten übergeben.

Noch einmal auf den Pilatus: 360VRmovie, Luzern

Mit Hilfe der virtuellen Realität soll pflegebedürftigen Menschen in den Altersheimen während der Aktivierungstherapie das Reisen an geliebte und vertraute Orte ermöglicht werden. In ausgewählten Altersheimen werden deshalb durch die Firma 360VRmovie  regionalisierte Filme im 360 Grad-Format angeboten, welche die Bewohnerinnen und Bewohner emotional ansprechen und laufend verfügbar sind. Dank den 360 Grad -Videos und den Virtual Reality Brillen können altbekannte Ausflugsziele nochmals besucht werden. Die Albert Koechlin Stiftung fördert das Projekt mit einem Beitrag von 21‘000 Franken. «Dank dem Förderbeitrag können pflegebedürftige Menschen nochmals an einen geliebten Ort reisen», freut sich Christina Zulauf, CEO 360VRmovie. «Bereits fünf Zentralschweizer Pflegeheime haben eine Mitarbeit am Projekt zugesichert», ergänzt Zulauf begeistert.

Air Water Generator: Alera energies AG, Hochdorf

Wasserknappheit ist ein globales Problem, das an Brisanz zunimmt. Mit dem Projekt «Air Water Generators» untersucht die Alera energies AG, Hochdorf, einen neuen Prozess, welcher mit geringem Energiebedarf Trinkwasser aus der Umgebungsluft gewinnen soll. Sollte eine erste Machbarkeitsstudie positive Resultate ergeben, werden Folgeprojekte zur Weiterentwicklung des Projekts in Zusammenarbeit mit Innerschweizer Partnerunternehmen fortgesetzt. Neben einer regionalen Wertschöpfung kann damit ein Beitrag zur Bereitstellung von Trinkwasser in betroffenen Regionen geleistet werden. Das Projekt wird von der Albert Koechlin Stiftung mit einem Betrag in der Höhe von 20‘000 Franken unterstützt. «Mit dem Förderbeitrag ist es uns möglich, die Machbarkeit unseres Projektes zu überprüfen», zeigt sich Lukas Gasser, Geschäftsführer der Alera energies AG, erfreut.

Die Albert Koechlin Stiftung

Die Albert Koechlin Stiftung in Luzern ist eine private, gemeinnützige Stiftung. Sie ist tätig in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, wirtschaftlicher Aufbau und Umwelt und engagiert sich für Mensch und Lebensraum in den fünf Innerschweizer Kantonen Uri, Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Luzern. Im Geschäftsjahr 2018 hat sie die Rekordzahl von insgesamt 288 laufenden Projekten, davon 61 Eigenprojekten, unterstützt. Für die Projekttätigkeit hat der Stiftungsrat 2018 einen Betrag von insgesamt 10.6 Mio. CHF zur Verfügung gestellt.(pd./red.)

www.aks-stiftung.ch

https://www.360vrmovie.ch/

https://alera-energies.ch/

 

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