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720° Architekten AG überwindet Grenzen

Die 720° Architekten AG in Pfäffikon überwindet Grenzen. Sie verbindet urbane Architektur mit innovativer Technologie. Mit dem Begriff «urban design» lässt sich die Philosophie am besten umschreiben.*

Die 720° Architekten beschäftigen rund 20 Mitarbeitende. Projekte entwerfen und planen ist Chefsache. Dafür zuständig ist die Geschäftsleitung. Jeweils drei bis vier Projektleiter sind dann für die Ausführung zuständig. Ein wichtiger Aspekt bei der Arbeit ist das vernetzte und langfristige Denken. Die Baukosten sind nur ein Teil der Gesamtbetrachtung. So definieren die 720° Architekten ihre Ansprüche an sich selbst: «Wir sind Planungspartner für Projektentwicklung in allen Massstäben – von Quartieren über Areale bis hin zu einzelnen Gebäuden. Dabei richten wir uns auf die Kundenbedürfnisse aus und tragen Faktoren wie Rendite, Betriebskosten sowie Lebenszyklen konsequent Rechnung.»

Gegründet wurde das Unternehmen von Janine Vogelsang und Moreno Piccolotto. «Wir betrachten Architektur im städtebaulichen Kontext und gestalten den Aussenraum ebenso wie die Gebäude selbst. Indem wir soziale sowie raumgestalterische Elemente einbringen, schaffen wir die Grundlagen für eine zeitgemässe und nachhaltige Architektur», sagt Janine Vogelsang. Mit dem Begriff «urban design» lässt sich die Philosophie wohl am besten umschreiben. «In den USA ist dies schon einen ältere und bekannte Disziplin», erklärt sie.

Aufenthalte in den USA

Die Anlehnung der 720° Architekten an eine architektonische Denkweise, wie sie in den USA gepflegt wird, ist logisch. Sowohl Janine Vogelsang als auch Moreno Piccolotto haben nach ihrem Architekturstudium an der ETH Zürich noch ein zweites Studium an einer amerikanischen Universität absolviert und in Übersee auch gearbeitet. Das prägt. Janine Vogelsang gerät fast ein wenig ins Schwärmen, wenn sie an die Bedingungen in den USA denkt: «Als Architekt kann man dort viel unternehmerischer und liberaler planen und gestalten. Man kann unendlich viel umsetzen.»

Sie wünscht sich, dass auch in der Schweiz das strategische Denken etwas ausgeprägter wäre, dass man vermehrt parzellenübergreifend und partnerschaftlich plant. Diese Partnerschaft müsste auch zwischen der öffentlichen Hand und privaten Bauherren besser greifen, meint sie. Die Behörden in den USA hat sie als ausgesprochen unternehmerisch denkend erlebt. «Hier treten die Ämter eher als Bremser auf.»

«Black and White»

Ein gutes Beispiel für ihr Denken und ihre Arbeitsweise ist das Geschäfts- und Wohnhaus «Black and White» mitten in Pfäffikon. Es ist heute der Firmensitz der 720° Architekten. Vor rund zwei Jahren sind sie von Altendorf in das neue Gebäude gezügelt, das sie selber entworfen haben. Das Geschäfts- und Wohnhaus «Black and White» verbindet hohe städtebauliche Anforderungen mit den Ansprüchen eines energieeffizienten Gebäudes. Hier ist es auch gelungen, gestalterische Ideen über die Parzellengrenzen hinweg umzusetzen.

*Gekürzte Fassung eines Textes aus dem KMU Magazin «Fokus» der Schwyzer Kantonalbank.

www.720grad-architekten.ch

www.szkb.ch

 

 

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