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Erfolg im Entlebuch

Die erste Tischmesse im Entlebuch war ein voller Erfolg. Regionale Unternehmerinnen und Unternehmer präsentierten ihre Arbeit und hatten Gelegenheit zur Vernetzung. Auch die Besuchenden kamen auf ihre Kosten und lernten die Unternehmen der Region besser kennen.

Nach dem Einrichten der Tische versammelten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer von 43 Firmen im Gemeindesaal Adler. Die erste Tischmesse im Entlebuch wurde durch ein Grusswort von Mitte-Nationalrat Pius Kaufmann (Wiggen) offiziell eröffnet. Danach folgte ein Podium von Wolfgang Schatz, Direktor der UBE, «Chrütlimacherin» Silvia Limacher und Rainer Renggli von Gastro Plus. Sie sprachen über den Gedanken der Biosphäre – wie sich die Region durch Verbundenheit der Unternehmen als Ganzes weiterentwickeln könnte. Diese Inputs regten erste Gespräche zwischen den Unternehmerinnen und Unternehmern an. Beim gemeinsamen Mittagessen wurde bereits fleissig ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Austausch auf Augenhöhe
«Hier sind alles Leute, die sich präsentieren wollen. Das ist die einzige Grundlage, die es für diesen Austausch brauchte», sagte Projektleiter Silvan Setz. Nach dem Essen begann der «B2B»-Teil der Tischmesse – Business to Business. Die Unternehmerinnen und Unternehmer liefen durch die «Stände» und tauschten sich aus. Das Ziel dabei sei die regionale Vernetzung, so Silvan Setz.

Unternehmerin Edith Zemp erzählte: «Es war eine Herausforderung an mich selbst.» Sie führt in Entlebuch die Praxis «Fuss-Balance» und ihr Sohn habe von der Tischmesse erzählt. «Ich schätze besonders die Vielfältigkeit hier und wie einfach die Kommunikation auf Augenhöhe abläuft.»

Am Nachmittag wurde die Tischmesse öffentlich. Das Programm wechselte auf «B2C»: Business to Customer. Die Unternehmerinnen und Unternehmer begaben sich an ihre Tische und tauschten sich rege mit Interessierten aus. Von Gross bis Klein schlenderten Interessierte durch die «Stände» – fragten nach, knüpften Kontakte. Eine Besucherin erzählte: «Ich habe gerade eine Freundin getroffen und jetzt kamen wir spontan hierher. Das ist sehr interessant, es ist mal was anderes.»

Mythen der Cybersicherheit
Eine weitere, zentrale Idee der Tischmesse sind die sogenannten «Trainings-Sessions». In vier Vorträgen führten Fachpersonen in relevante Themen ein. Stefan Frank, Cyberkoordinator und Beauftragter für Informations- und Informatiksicherheit des Kantons Luzern, informierte Interessierte im Mehrzweckraum über Cybersicherheit und wie man sich richtig vor digitaler Kriminalität schützt. «Dieser Vortrag ist speziell auf KMUs ausgerichtet, aber natürlich können auch Privatpersonen nachher Fragen stellen», sagte der Cyberkoordinator des Kantons. Er klärte Mythen über Cybersicherheit auf, die in vielen KMUs geglaubt würden. So betonte er, wie gefährlich es sei, zu glauben, dass Cyberattacken nicht existenzbedrohend werden können. Weiter zeigte er grundlegende Schutzmassnahmen auf und Zuhörerinnen und Zuhörer teilten eigene Erfahrungen mit Cyberattacken.

Danach gab Silvan Küng in seinem Vortrag Praxisinputs, wie Kleinunternehmen im täglichen Betrieb von der Digitalisierung profitieren können. Simon Howald vom Nachhaltigkeitsnetzwerk Zentralschweiz führte eine Stunde später in das Thema «Erste Schritte zur Nachhaltigkeit im Unternehmen» ein. Beim letzten Vortrag zeigte das Entlebucher Medienhaus Praxisbeispiele auf, wie Vermarktung und Sichtbarkeit funktionieren.

Das Ziel der Veranstaltung, regionalen Unternehmen eine Möglichkeit für Austausch und Vernetzung zu bieten sei mit der Tischmesse definitiv erreich worden, erklärte Projektleiter Silvan Setz. (pd.)

die-sphaere.ch/tischmesse-entlebuch

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