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Mediendienst

  • Die Spezialkabel im neuen Urner Kantonsspital sind armdick. Bild: EWA-energieUri

URenergie für Spital

Der Kanton Uri baut sein Kantonsspital Uri (KSU) neu. Das aktuell grösste Bauprojekt in Uri hat ein Volumen von 115 Millionen Franken. Die Energieversorgung ist bei einem Spital von sehr hoher Bedeutung. Um hier künftig buchstäblich auf der sicheren Seite zu sein, baut EWA-energieUri eine neue Trafostation inklusive neuer Verkabelung im Spitalneubau und investiert dafür rund 830'000 Franken.

Das neue Kantonsspital in Uri  hat bereits im Herbst 2020 die endgültige Höhe erreicht. Zurzeit läuft die Installa- tion der Gebäudetechnik auf Hochtouren. Zwischen 20 bis 25 Firmen sind hier parallel an der Arbeit. Darunter auch das EWA-energieUri, das für die notwendige Energie sorgt.

Elektroinstallateure sind sich gewohnt, kilometerweise Kabel zu verlegen, doch die Dimensionen im neuen Kantonsspital stellt sie vor aussergewöhnliche Herausforderungen. 10 cm Durchmesser, also Arm- dicke, hatte das mächtigste Stromkabel, dass die Elektroinstallateure verlegt haben. Insgesamt wurden 1500 m dieses Spezialkabels mit erhöhten Brandschutzanforderungen eingebaut. Der Einzug dieses Ka- bels war eine Herausforderung. Aber mit vereinten Kräften klappte es bestens: Der Netzbau von EWA- energieUri hat sehr lange Erfahrung im Umgang mit Kabeln mit grossem Durchmesser.

Neue Trafostation

Diese Spezialkabel dienen der Stromversorgung des Spitals und verbindet die Haupt- mit den Unterverteilungen. «Die sichere Energieversorgung hat für ein Spital sehr hohe Priorität» erklärt Fortunat von Planta, Direktor des Kantonsspitals Uri. «Wir haben dafür mit EWA-energieUri einen kompetenten und verlässlichen Partner.» «EWA-energieUri realisiert im Neubau des Spitals eine neue Trafostation die in mehrere Mittelspannungsringe eingebunden ist» führt Christian Gisler, Leiter Netz bei EWA-energieUri aus. «Das garantiert eine sehr hohe Versorgungssicherheit. Die Fernüberwachung und Steuerung erfolgt durch die Leitstelle von EWA-energieUri in direkter Nachbarschaft des Spitals.»

Wichtiger neuer Hub

In der Trafostation werden insgesamt 6 Transformatoren (Trafos) installiert. «Der Energieverbrauch be- trägt rund 3,6 Mio. kWh» führt Christian Gisler aus. «Das entspricht dem Verbrauch von rund 800 Haushalten.» EWA-energieUri investiert mit der neuen Energiezentrale rund 830'000 Franken in die Versorgungssicherheit des Spitals. Sie wird die Trafostation im bestehenden Spital in Zukunft ersetzen und hat Bedeutung über das Spital hinaus als ein wichtiger Hub im 15-kV-Mittelspannungs-Netz von EWA- energieUri.

EWA-energieUri

EWA-energieUri erfüllt zuverlässig an 365 Tagen rund um die Uhr den kantonalen Versorgungsauftrag für elektrische Energie. Die Energieversorgung der Urner Kundinnen und Kunden sowie Weiterverteiler erfolgt CO2-frei mit nachhaltigen URstromprodukten aus Urner Wasserkraft und Photovoltaik sowie mit erneuerbarer Wärme/Kälte. Qualität und Innovationskraft bestimmen als zentrale Werte das ganzheitliche, kundenorientierte Denken des Unternehmens. Dank den integrierten Gesamtenergielösungen von EWA-energieUri wird die Energie intelligent und umweltschonend genutzt. Elektrogebäudetechnik, Netzdienstleistungen sowie ICT vervollständigen das umfassende Portfolio des führenden Urner Energiedienstleisters. Für das innovative Produkte- und Dienstleistungspaket engagieren sich 343 Mitarbeitende, davon 75 Lernende in zwölf Berufsbildern. (pd./red.)

https://neubau-ksuri.ch/

https://www.energieuri.ch/

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