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Kunst & Kultur

Surreales in Zug

Mit einem äusserst attraktiven Programm startet das Kunsthaus Zug ins neue Jahr. Zeitgleich, nämlich vom 6. Februar bis 24. Mai 2020, finden die Ausstellungen «Fantastisch Surreal – Die Sammlung» sowie «Breton Duchamp Kiesler – Surrealistische Räume 1947» statt.

Die Ausstellung ‹Fantastisch Surreal› thematisiert verschiedene Spielarten des Surrealismus – mehr eine Geisteshaltung denn ein Stil. Mit Meret Oppenheim und Kurt Seligmann sind die wenigen Kunstschaffenden der Schweiz vertreten, die aktiv am Pariser Surrealismus teilnahmen. Mitunter noch nie ausgestellte Werke und unerwartete Beziehungen zwischen scheinbar Bekanntem eröffnen neue Sichtweisen auf die Sammlung, die weiterwächst. Kuratiert wird diese Ausstellung von Marco Obrist.

Ab Februar 2020 im Kunsthaus Zug: Eine surrealistische Ausstellung, die alle bisherigen übertrifft! So lautete das Ziel der Surrealismus-Ausstellung 1947 in Paris von André Breton, Marcel Duchamp und Friedrich Kiesler. Die architektonische Inszenierung übernahm der österreichische Architekt, Theaterreformer und Künstler Friedrich Kiesler. Er war einer der ersten, der die Inszenierung als künstlerischen Anteil an einer Ausstellung auffasste. So waren denn auch die Räume der Surrealismus-Ausstellung 1947 Teil des künstlerischen Konzepts – Architektur und Kunst als Einheit und Erfahrungsraum für die Betrachter. Anhand von insgesamt rund hundert Originalentwürfen und Fotografien wird die bemerkenswerte Ausstellung in Zug zu sehen sein – erstmals ausserhalb Wiens. Als ob sie 1947 dabei gewesen wären, durchschreiten die Besucherinnen das geheimnisvolle Labyrinth. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung, Wien, realisiert. Kuratiert wird diese Ausstellung von Matthias Haldemann und Gerd Zillner (red.)

Kunsthaus Zug
Dorfstrasse 27
6301 Zug
Telefon 041 725 33 44
info@kunsthauszug.ch
kunsthauszug.ch

Öffnungszeiten:
Di bis Fr 12 – 18 Uhr
Sa und So 10 – 17 Uhr

Programm 2020

 

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