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Kunst & Kultur

Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb

Anouk Muggli (27) aus Luzern gewinnt mit dem Dokumentarfilmprojekt «Ayana» die vierte Ausschreibung zum Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb der Albert Koechlin Stiftung. Mit dem Unterstützungsbeitrag von CHF 50‘000 wird ein Kurzfilm ermöglicht, der von der spannenden Filmidee, der sehr eigenständigen Bildsprache und der vielversprechenden künstlerisch-ästhetischen Umsetzung die unabhängige Fachjury am eindrücklichsten überzeugte.
Der Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb ist ein Ideenwettbewerb

Der Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb ist ein Ideenwettbewerb der Albert Koechlin Stiftung, der zukünftige Filmschaffende am Anfang ihrer beruflichen Tätigkeit bei der Realisierung ihres ersten oder zweiten Filmes unterstützt. Er ist auf Kurzfilmprojekte sämtlicher Kategorien von unter 30 Minuten Länge angelegt. Auf der Basis eingereichter Exposés werden vier Projekte mit je CHF 15‘000 prämiert und bei der Weiterbearbeitung gefördert.

In der anschliessenden zweiten Runde wird ein Projekt mit CHF 50‘000 zur filmischen Umsetzung unterstützt. Die Ausschreibung erfolgt seit 2015 jährlich. Die vier Siegerprojekte der ersten Runde wurden im Oktober 2018 von der unabhängigen Fachjury gewählt und mit je CHF 15‘000 zur Weiterbearbeitung unterstützt. In der nun abgeschlossenen zweiten Runde wählte die Fachjury das Gewinnerprojekt 2018, das von der Albert Koechlin Stiftung mit CHF 50‘000 zur Umsetzung unterstützt wird. Der Kurzfilm wird Mitte Jahr 2020 endproduziert sein.

Projektträgerin ist Anouk Muggli (27), Luzern, Abschluss 2018 Bachelor of Arts in Film mit Vertiefung in Video an der Hochschule Luzern Design & Kunst. Arbeitstitel des Films: Ayana.

Auf einer Reise durch Landschaften und Jahreszeiten begegnet Anouk den wilden Tieren, die da leben. Ihre Körper könnten unterschiedlicher nicht sein. Was sie miteinander verbindet, ist etwas Unsichtbares, das wir alle tief in uns tragen. Es nennt sich Ayana. Doch was ist, wenn der eigene Körper nicht in eine Welt passt, in der alles in Kategorien betrachtet wird? Ein Essay über versteckte Wesen und das Gefühl, seiner eigenen Anatomie fremd zu sein. Ein ungewöhnlicher Tierfilm über Menschen.

www.aks-stiftung.ch

www.aks-stiftung.ch/projekt/filmfoerderung

 

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