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Kunst & Kultur

«Fantoche – Internationales Festival für Animationsfilm»

Am 16. «Fantoche – Internationales Festival für Animationsfilm» liefen im Schweizer Wettbewerb fünf Abschlussfilme sowie neue Produktionen von Alumni der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Alle fünf Filme waren Abschlussarbeiten aus dem Bachelor Animation der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Zwei Filme entstanden 2017, drei hatten 2018 Premiere. Die fünf Filme liefen Anfang September 2018 im Schweizer Wettbewerb des «Fantoche – Internationales Festival für Animationsfilm» in Baden.

Der Animationsfilm «Concrete» (7' 34"/2018) von Aira Joana, Luca Struchen, Nicolas Roth und Pirmin Bieri kombiniert 2D und 3D Technik. Er erzählt von einem rastlosen Wanderer, der geplagt von stetigen Transformationen seinen Platz in der Welt sucht. Durch eine mysteriöse Begegnung in einem Beton-Rohbau in mitten einer kargen Sumpflandschaft, hofft er, solch einen Platz endlich gefunden zu haben.

Der Zeichentrickfilm «Elise» (5' 28"/2018) von Valentine Moser porträtiert die gleichnamige Protagonistin. Sie wohnt in einem Altersheim, merkt, dass sie immer weniger Kontrolle über ihr Leben hat. Alzheimer nimmt ihr das Verhältnis zur Realität und lässt ihr nur einige Bruchstücke ihrer Vergangenheit. Die Anwesenheit ihrer Tochter ist der einzige Anker, der Elise in der Realität festhält, aber diese Verbindung löst sich langsam auch.

Andrea Giovanni Sidoti und Hannes Oehen stellen den 2D Animationsfilm «Perforato» (4' 39''/2018) vor: Als ein Büroangestellter eines Tages von der Stempeluhr zunehmend perforiert wird, droht er zu verschwinden. «Proxy» (5' 35" /2017) von Haidi Marburger, Nina Hoffmann und Ramon Arango ist ein 3D Animationsfilm und erzählt von einer trauernden Mutter. Sie bestellt sich das robotische Replikat ihres verstorbenen Sohnes, welches zu ihr nach Hause geliefert wird. Ihr Wunsch, ihn wieder an ihrer Seite zu wissen scheint erfüllt. Doch muss sie bald feststellen, dass seine künstliche Existenz mit Grenzen verbunden ist.

«Travelogue Tel Aviv» (6' 00" / 2017) von Samuel Patthey erzählt von einem jungen Schweizer Studenten, der sich aufmacht für sechs Monate in einer völlig fremden Stadt zu leben. Durchs Zeichnen wird er lernen, diese einzigartige Umgebung zu analysieren. «Travelogue Tel Aviv» läuft im Wettbewerb «Upcoming Talents».

www.hslu.ch/de-ch/design-kunst

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