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Kunst & Kultur

  • Szene aus OUT OF TIME, Kulturprojekt «Die andere Zeit». Bild: Mona De Weerdt

Albert Koechlin Stiftung

Die Albert Koechlin Stiftung unterstützt die Kulturlandschaft Innerschweiz während der Covid-19-Pandemie. Sie lanciert eine Ausschreibung für Werk- und Recherchebeiträge. Zudem unterstützt die Albert Koechlin Stiftung befristet bis März 2021 corona-bedingt notwendige Investitionen und Projekte, die den Zugang des Publikums zu kulturellen Inhalten fördern sowie – in Kooperation mit der IG Kultur Luzern – die Beratung durch Fachpersonen.

Die vergangenen und fortbestehenden Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus betreffen den Kulturbereich in besonderem Ausmass. Je länger die Einschränkungen im Kulturbereich dauern, desto einschneidender sind die Folgen für die Kulturschaffenden. Viele Menschen sind direkt oder indirekt in ihrem Lebens- und Arbeitsalltag betroffen und stehen - trotz der sehr umfangreichen Hilfspakete von Bund, Kantonen und weiteren Akteuren - vor grossen Herausforderungen.

Die Albert Koechlin Stiftung sieht es als ihre Aufgabe, in dieser Situation die Kulturlandschaft Innerschweiz zu unterstützen, künstlerische und kreative Weiterentwicklungen zu ermöglichen und den Zugang des Publikums zu kulturellen Inhalten in altbekannten und/oder neuen Formen zu fördern. Zielgruppe der Corona-Unterstützungsleistungen im Bereich Kultur sind professionell ausgerichtete Kulturschaffende und nicht gewinnorientierte, kleine und mittlere Kulturorganisationen aus der Innerschweiz.

Ausschreibung für Werk- und Recherchebeiträge
Mit einer Ausschreibung für Werk- und Recherchebeiträge werden Innerschweizer Kulturschaffende direkt in der schwierigen Covid-19 Situation unterstützt. Die Fördermittel sollen die Kontinuität des kulturellen Schaffens erlauben und in Zeiten geringerer Auftrittsmöglichkeiten eine temporäre Verschiebung des künstlerischen Schaffens in Richtung Werk und Recherche ermöglichen.

Eingabefrist für Dossiers ist der Montag, 02. November 2020.
Weitere Informationen: http://www.aks-stiftung.ch/projekt/covid-19-kultur/ausschreibung

Beiträge an Gesuche im Bereich Betrieb und Vermittlung
Innerschweizer Kulturinstitutionen und Kulturveranstalter können befristet bis März 2021 bei der Albert Koechlin Stiftung AKS Gesuche um Beiträge an corona-bedingte Investitionen einreichen. Die Fördermittel der AKS sollen die Kontinuität des kulturellen Betriebs und die Umsetzung sowie Einhaltung von diesbezüglich notwendigen Schutzkonzepten unterstützen. Insbesondere werden auch Gesuche um Beiträge an Infrastruktur-Investitionen für die laufende Herbst-/Wintersaison 2020 geprüft.

Zusätzlich werden auch konkrete Projekte von Kulturschaffenden, die den Zugang des Publikums zu kulturellen Inhalten fördern, unterstützt. Mit diesen Massnahmen will die Albert Koechlin Stiftung die «kulturelle Grundversorgung» auch in Zeiten von Corona und damit verbundenen Schutzmassnahmen fördern.

Weitere Informationen: http://www.aks-stiftung.ch/projekt/covid-19-kultur/gesuche

Kostenbeteiligung an der Beratung durch Fachpersonen
Ebenfalls befristet bis März 2021 können Innerschweizer Kulturschaffende und Kulturorganisationen aller Sparten und Bereiche Beiträge an Beratungsdienstleistungen beantragen. Damit soll den unvorhergesehenen und dynamischen Veränderungen und Herausforderungen in Zusammenhang mit Covid-19 und den Schutzmassnahmen begegnet werden. Im Vordergrund stehen dabei Beratungen in den Bereichen Finanzen, Recht, Organisation und Strategie sowie für technische und bauliche Massnahmen in Zusammenhang mit Schutzkonzepten.

Für den Bereich der Beratung von Kulturschaffenden und Kulturorganisationen ist die IG Kultur Luzern Kooperationspartnerin der Albert Koechlin Stiftung. Beratungsanfragen sind an die IG Kultur Luzern zu richten. Die Albert Koechlin Stiftung beteiligt sich auf Antrag an den Kosten für eine Beratung durch externe Fachpersonen bis zu einem vorgängig definierten Kostendach.

Informationen zur Beratung durch Fachpersonen: http://www.aks-stiftung.ch/projekt/covid-19-kultur/beratung

Unterstützung von Kulturschaffenden in einer Notlage (Nothilfe)
Ergänzend werden Innerschweizer Kulturschaffende in einer akuten finanziellen Notlage mit Beiträgen der «Sozialen Nothilfe» subsidiär zu den staatlichen Massnahmen unterstützt, insbesondere für unvorhergesehene Ausgaben, welche zusätzlich zum Grundbedarf anfallen. Die AKS hat dafür die Mittel ihres bestehenden Fonds für soziale Nothilfe erhöht.

Informationen zur Sozialen Nothilfe: http://www.aks-stiftung.ch/projekt/covid-19-kultur/nothilfe

Gesamthaft stellt die Stiftung für diese besonderen Corona-Massnahmen Mittel in der Höhe von 700’000 Franken zur Verfügung. (pd.)

Weitere Informationen und Gesucheingabe unter: http://aks-stiftung.ch/projekt/covid-19-kultur

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