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Kopf der Woche

Thomas Moser

Das Gesundheitsunternehmen Johnson & Johnson ist mit 7000 Mitarbeitenden die grösste US-Firma in der Schweiz. Der Campus in Zug beschäftigt 900 Mitarbeitende. Johnson & Johnson tut viel für die Gesundheit seiner Angestellten. Thomas Moser, der die externe Kommunikation verantwortet, sorgt dafür, dass das vielfältige Engagement auch wahrgenommen wird.

"Der Schweizer Wirtschaft entgehen Jahr für Jahr 5,7 Milliarden Franken, weil die Beschäftigten gestresst sind. Das zeigt der Job-Stress-Index 2016 der Gesundheitsförderung Schweiz. Das Gesundheitsunternehmen Johnson &Johnson gibt Gegensteuer und fördert das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.“ Thomas Moser (52), verantwortlich für die externe Kommunikation von Johnson & Johnson in der Schweiz und in Österreich, betont ein Engagement, das auch im Hinblick auf die Personalrekrutierung Sinn macht: „Wir sind überzeugt, dass eine langfristig gute Geschäftsentwicklung gesunde Mitarbeitende und ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben erfordert. Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz sind wichtige Argumente, damit der Campus Zug auf dem Arbeitsmarkt die besten Talente rekrutieren kann“, führt Moser weiter aus.

Arbeitsgesundheit

Konkret sieht das so aus: Für das Personal bestehen Programme für Bereiche wie Arbeitsgesundheit und Krankheitsprävention, Vor-Ort Dienstleistungen, Mentale Gesundheit und Wohlbefinden, Gesundheitsförderung, Work-Life-Balance-Berücksichtigung sowie Energie-Management. Wie Thomas Moser ausführt, zeigen die Angebote Wirkung: “81 Prozent der Mitarbeitenden beteiligen sich an den Programmen. Deren Aktivitäten konnten in den letzten Jahren um 20 Prozent gesteigert werden. Das Engagement von Johnson & Johnson ist auch nach aussen orientiert. In Zug unterstützt das Unternehmen als Plattformpartner u.a. das Festival Zug Sports. Eine Partnerschaft besteht auch mit den Zuger Gesundheitstagen.

Drei Geschäftsfelder

Auf dem Campus Zug von Johnson & Johnson sind alle drei Geschäftsfelder des Unternehmens unter einem Dach zu finden: Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health Care. Die 900 Mitarbeitenden teilen sich in etwa gleich viele Frauen wie Männer auf. Zug ist für das US-Unternehmen ein wichtiger Standort, von dem aus auch internationale Aktivitäten koordiniert werden. Die Hälfte der Beschäftigten sind Schweizerinnen und Schweizer, die andere Hälfte stammt aus über 60 (!) verschiedenen Ländern. Jährlich bildet Johnson & Johnson in Zug 15 Lernende und rund 30 Praktikanten aus. Schweizweit sind es 170 Lernende.

Thomas Moser hat Geschichte an der Universität Fribourg studiert und als Journalist gearbeitet. Er war vor seiner Tätigkeit für Johnson & Johnson als Kommunikationsverantwortlicher und Mediensprecher für Firmen wie Generis AG und  Siemens AG tätig. (jo.)

www.jnj.ch

 

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