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Kopf der Woche

  • Bild: Roger Landolt (wave - werbung pr internet, luzern)

Sandra Schilling-Gehrig, MSc (Master of Science) ETH in Architektur

Das von Sandra Schilling-Gehrig entwickelte Modell «Raumlabor» ist eine interdisziplinäre Plattform. Diese befasst sich mit Strategien und Konzepten für raumplanerische und architektonische Fragestellungen. Hiervon können Institutionen, Gemeinden und Kantone profitieren.

Die gebürtige Luzernerin beschäftigt sich seit ihrem Studium an der ETH in Zürich mit der städtebaulichen Planung – ob im nationalen oder im internationalen Kontext – sowie der Landschaftsarchitektur. Dies tat sie bereits während des Verfassens ihrer Masterarbeit: Es ging um die spezifische Urbanisierungsform der Stadt Maskat im Oman und die Frage nach alternativen Stadterweiterungsmodellen. Ihre Begeisterung für die Raumplanung erweiterte sie im Projekt «Raumlabor». Dieses entwickelte sie gemeinsam mit dem Architekten Mark Imhof.

«Raumlabor»

«Das ‹Raumlabor› soll die Strategien und Konzepte für die Entwicklung einer Region erarbeiten und in eine nachvollziehbare Form bringen», erklärt Sandra Schilling-Gehrig. Weiter sagt sie: «Das ‹Raumlabor› betrachtet die Lebensräume nicht nur zweidimensional, sondern legt den Fokus auf ihre räumlichen und strukturellen Qualitäten. Die Untersuchung der territorialen Entwicklung und der spezifischen Gegebenheiten einer Region bilden die Ausgangslage, um auf planerische Fragen zu antworten.» Das Ziel des «Raumlabors» ist die Schaffung eines interessanten Angebots für Institutionen, Gemeinden und Kantone, das die raumplanerischen und architektonischen Fragestellungen neu interpretiert und neue Lösungsansätze liefert. Zudem wird eine Etablierung dieses Produktes auf nationaler und internationaler Ebene angestrebt.

Leidenschaft für Architektur

Den Grundstein für ihre berufliche Karriere legte Sandra Schilling-Gehrig mit der Ausbildung zur Hochbauzeichnerin in einem Architekturbüro. Um das Spektrum ihrer Entwicklungsmöglichkeiten zu vergrössern, entschied sie sich 2004 für die Eidgenössische Matura an der Maturitätsschule für Erwachsene in Reussbühl. Dieser Weg ermöglichte ihr das Architekturstudium bis hin zum Masterabschluss an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. (lr.)

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