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Kopf der Woche

Mischa Palmers

Der Luzerner Mischa Palmers ist für seinen Titlis Gin mit einer Goldmedaille geadelt worden. Die Auszeichnung vergibt die Schweizer Brennereibranche, welche sich alle zwei Jahre zur DistiSuisse trifft. Gebrannt wird der Titlis Gin von der renommierten Distillerie Studer, Escholzmatt.

Zweimal jährlich trifft sich die Schweizer Brennereibranche zu einem besonderen Stelldichein: DistiSuisse heisst der Event, an dem verkündet wird, wer die besten Schnäpse brennt. Heuer stellten sich 105 Brennereien mit 568 Produkten dem Wettbewerb -113 Produkte wurden mit Gold, 323 Brände mit Silber ausgezeichnet.

Der Luzerner Unternehmer Mischa Palmers (46) holte mit seinem Titlis Gin eine der begehrten Goldmedaillen und freut sich: «Das ist die Belohnung für eine lange Zeit des Tüftelns und für die Suche nach bester Qualität.» Mischa Palmers arbeitet bei der Produktion mit der bekannten Distillerie Studer aus Escholzmatt zusammen. Das Unternehmen hat selbst vier Goldmedaillen für seine Produkte einheimsen können und holte sich so zusätzlich den Titel «Brenner des Jahres 2021» .

Die Verbundenheit von Mischa Palmers mit Engelberg und das klare Titlis Gletscherwasser haben ihn auf den Namen Titlis Gin gebracht: « Seit Kindheit bin ich eng mit Engelberg und den Bergen verwurzelt. Der Geschmack der Berge, das ist für mich der Titlis Gin», folgert Palmers, der einen grossen Wert auf Nachhaltigkeit legt: «Für Jede verkaufte Flasche Titlis Gin geht eine Spende an die Organisation POW Schweiz, die sich für den Schutz der Gletscher einsetzt. Zudem besteht die Möglichkeit, die leeren Flaschen wieder zu füllen. So schonen wir die Umwelt», betont Mischa Palmers.

Mischa Palmers ist gelernter Grafik Designer. Er hat sich in der Folge zum Lehrmeister und zum Multimedia Producer® ausbilden lassen. Am Schweizerischen Institut für Unternehmensschulung (SJU) hat er zudem BWL studiert. Der engagierte Freizeit- und Bergsportler ist in verschiedenen Bereichen unternehmerisch tätig, so in der Immobilienbranche und im Handel. Er besitzt u.a. den Souvenirshop auf der Kapellbrücke, der mangels Touristen zu einem Pop Up Store der Distillerie Studer mutierte. Der Kreis schliesst sich. (jo.)

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