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Kopf der Woche

Miriam Böger

Das Hotel Montana ist bis weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannt als ehrwürdiges Haus mit schönen Räumlichkeiten und wunderbarer Aussicht. Seit April wird es von Miriam Böger mit viel Herzblut geführt. Die Hotelière verfügt über einen grossen Erfahrungsschatz in Hotellerie und Wirtschaft.

Als Miriam Böger Anfang April dieses Jahres Direktorin des Hotels Montana wurde, gestaltete sich der Start anderes als geplant. Mitten im Lockdown gab es keine Gäste zu betreuen und nur wenige Hotelangestellte waren anwesend – 90 Prozent befanden sich in Kurzarbeit. Die Zeit wurde genutzt – und nach den Lockerungen konnte es unter den besonderen Umständen weitergehen. «Wir haben das Glück, in der eigenen Immobilie wirtschaften zu können und müssen uns daher keine Sorgen um Mietzinszahlungen machen. Auch ist das Montana baulich grosszügig gestaltet, so dass wir auch keine Probleme haben, Mindestabstände zwischen den einzelnen Gästegruppen sicherzustellen», erklärt sie. Das Hotel an bester Lage in der Stadt Luzern liegt ihr am Herzen. Sie ist seit 2004 in unterschiedlichen Funktionen im Montana tätig. Erstmals im Rahmen eines Praktikums als Assistentin Seminar & Bankett, später als Direktionsassistentin während ihrer Ausbildung an der Hotelfachschule Luzern. «Damals habe ich mich bereits mit dem «Montana-Virus» angesteckt», sagt Miriam Böger.

Es folgte die Tätigkeit in einer anderen Branche. Während des Studiums zum Bachelor of Science in Betriebsökonomie (Studienrichtung Controlling & Accounting) an der Hochschule Luzern war sie als Controllerin bei der Wetrok AG in Kloten tätig. Im Jahr 2013 bot sich die Möglichkeit ins Montana zurückzukehren – dieses Mal als Leiterin Finanzen und Human Resources sowie Vizedirektorin. Die Faszination für die Hotellerie hat Miriam Böger seit ihrer ersten Saisonstelle in den Walliser Bergen nicht mehr losgelassen.

Seit Frühling dieses Jahres amtet sie nun – als Nachfolgerin von Fritz Erni – als Direktorin des 4-Sterne-Superior-Hotels. Und hat klare Ziele. «Derzeit sind wir daran, den Hotelalltag in Corona-Zeiten für unsere Gäste so normal wie möglich zu gestalten. Parallel erarbeiten wir Szenarien für das kommende Jahr und überlegen uns, welche Investitionen wir tätigen können. Und natürlich sind wir ständig daran, neuen Produkte zu kreieren um unsere Gäste auch in Zukunft begeistern und überraschen zu können», sagt die Hotelière. Zählen darf sie dabei auf ein tolles und motiviertes Team. (nj.)

www.hotel-montana.ch

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