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Kopf der Woche

Marcel Frank

Buochs. Marcel Frank leitet bereits in der vierten Generation den Familienbetrieb Frank Türen AG in Buochs. Seit einiger Zeit sorgt das Unternehmen mit ihren Sicherheitstüren mit biometrischer Zutrittskontrolle für Aufsehen in der Sicherheitsbranche. Und Marcel Frank gehörte zum erlauchten Kreis der Finalisten bei der 20. Ausgabe des Entrepreneur Of The Year-Wettbewerbs von EY in der Schweiz.

Und am Ende hat es ganz knapp nicht zum Sieg in der Kategorie «Family Business» bei der diesjährigen Ausgabe des Entrepreneur Of The Year-Wettbewerbs gereicht. Doch alleine schon die Tatsache, dass Marcel Frank vom Familienbetrieb Frank Türen AG bei diesem zum 20. Mal ausgeschriebenen renommierten Wettbewerb von EY nominiert zu sein, darf als Erfolg gewertet werden. «Alle Finalisten haben Ausserordentliches geleistet. Sie überzeugen neben ihrem unternehmerischen Leistungsausweis auch mit ihrem Engagement innerhalb und ausserhalb ihrer Unternehmen», lässt sich die hochkarätige Jury zitieren.

Die Frank Türen AG hat sich in den letzten zehn Jahren von einer Dorfschreinerei zu einem hoch spezialisierten Nischenanbieter gemausert. Die Weichen dafür hatte bereits Ernst Frank gestellt. Er stellte den Betrieb im Jahr 2003 auf die Herstellung von Brandschutztüren um. Seit 2009 leitet Marcel Frank in vierter Generation das Familienunternehmen Frank Türen AG. Er ist seit 2003 im Unternehmen in verschiedenen Funktionen tätig und führt den eingeschlagenen Weg der Firma als Türenspezialist konsequent weiter. Auch der jüngere Bruder Benno Frank arbeitet mit im Unternehmen. 

Aus den Brandschutztüren wurden Sicherheitstüren. Mit diesem neuen Segment haben sich für das Unternehmen völlig neue Märkte erschlossen. Mit der biometrischen Zutrittskontrolle wurde bei der Frank Türen AG ein eigentliches High-Tech-Produkt entwickelt. Die Identitätserkennung erfolgt über die Handfläche, genauer gesagt über das Venenmuster in der Hand. Dieses bleibt von der Geburt bis zum Tod eines Menschen immer gleich. Mit Infrarotlicht erfasst eine integrierte Weitwinkelkamera innert Millisekunden die Venenstruktur. Die Daten werden dann an einen Computer gesendet, der ebenfalls in die Tür eingebaut ist und mit den gespeicherten Informationen abgeglichen. Dieses Prüfsystem ist gemäss Marcel Frank 100 Mal sicherer als der Fingerabdruck und 10 Mal zuverlässiger als die Erkennung der Iris im Auge. Innovative Ideen sowie ein gutes KMU-Umfeld in der Region Zentralschweiz waren die massgeblichen Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung dieses Sicherheitssystems. Bei all diesem Erfolg vergisst Marcel Frank die eigene Belegschaft nicht. Für den CEO ist ein innovatives Betriebsklima in einer Firma nur über die Motivation der Mitarbeiter möglich. Und es braucht einen gewissen unternehmerischen Geist, der die Mitarbeiter inspirieren kann und damit dafür sorgt, dass Mitarbeiter dem Unternehmen die Treue halten. Der beste Beweis dafür ist, dass viele der Mitarbeitenden bereits zehn und mehr Jahre bei der Frank Türen AG arbeiten. (bc.) 

www.frank-tueren.ch

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