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Kopf der Woche

Klaus Rütschi

Telefon 143 ist offen für alle Anrufenden – über 13‘000 Hilferufe gingen im vergangenen Jahr ein. Die Freiwilligen bei Telefon 143 bieten Hilfe zur Selbsthilfe und nehmen sich Zeit für die Anliegen der Anrufenden. Geleitet wird «Die Dargebotene Hand» Zentralschweiz vom Zuger Klaus Rütschi (50).

In den letzten 10 Jahren wurde das Angebot des Sorgentelefons stark genutzt. Letztes Jahr gab es über acht Prozent mehr Anrufe. Gemäss Klaus Rütschi, Geschäftsführer der «Dargebotenen Hand Zentralschweiz», haben vor allem psychische Erkrankungen zugenommen. Zudem litten die Menschen vermehrt an Einsamkeit. Neu können sich die Ratsuchenden auch über Mail und Chat an die «Dargebotene Hand» wenden. Dies werde besonders von den jüngeren Menschen genutzt. «Wir erreichen vermehrt ein jüngeres Publikum. Früher benutzten vor- allem 60- bis 65-Jährige unser Angebot, heute ist der Altersdurchschnitt deutlich tiefer», sagt Klaus Rütschi (50), der seit 2009 Geschäftsführer der Institution ist. Er hat Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing an der Universität Innsbruck studiert. Weiter hat er eine Ausbildung in angewandter Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten (FHNW) absolviert. Weitere Stationen seiner umfassenden Ausbildung sind jene zum eidg. dipl. Marketingplaner und zum Erwachsenenbildner FH. Seit 2009 ist er neben seiner Tätigkeit für die «Dargebotene Hand», für die er ehrenamtlich Präsident der operativen Führung ist, selbständiger Unternehmensberater und Dozent für Marketing, Unternehmens- und Personalführung an der FH Luzern. Klaus Rütschi ist verheiratet. Seine Hobbys sind Jogging (Marathondistanz), Mountainbiking, Paragliding und Skifahren. (jo.)

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