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Kopf der Woche

Katja Grolimund

Luzern. Katja Grolimund und ihr Team beraten für die Credit Suisse (Schweiz) AG vermögende Privatkunden in der Zentralschweiz. Davon gibt es einige. Genauso zahlreich sind die Herausforderungen in der Bankenbranche. Die Bankerin erzählt über die rasante Digitalisierung, die zunehmende Regulierung und ihr persönliches Anliegen: Die Frauenförderung.

«Mein Motto: Bewege dein Heute für morgen – Stillstand ist keine Option!», sagt Katja Grolimund, Leiterin Privatkunden für die Märkte Luzern Land, Ob- und Nidwalden bei der Credit Suisse (Schweiz) AG. Diese Dynamik begleitet sie in ihrem Berufsleben genauso wie bei ihren Hobbys, wie Fitness oder Gesang. Die 36-jährige Bankerin aus Büsserach, im Kanton Solothurn, hat an der Universität Basel Wirtschaft studiert und anschliessend zahlreiche Weiterbildungen für ihren Bankenberuf absolviert. Seit Januar 2017 ist sie verantwortlich für die vier Geschäftsstellen Sarnen, Stans, Kriens sowie Sursee und betreut mit ihrem Team vermögende Privatkunden in den Bereichen Anlagen, Vorsorge, Vermögensverwaltung, Sparen und Finanzierung.

«Die Bankenbranche verändert sich fortlaufend»

Natürlich ist auch die Bankenbranche in der Zentralschweiz ständigen Herausforderungen und Veränderungen unterworfen, wie Katja Grolimund bestätigt. «Vor allem die Digitalisierung prägt unsere Arbeit immer mehr», erklärt die Bankerin und konkretisiert: «Die neuen Technologien sind Herausforderung und Chance zugleich. Bei unserer täglichen Kundenberatung heisst das, die physische Beratung mit den digitalen Medien in Einklang zu bringen.»

Zu schaffen mache den Banken auch das Niedrigzinsumfeld und die Regulierung, ergänzt Katja Grolimund. «Die andauernde Niedrigzinsphase hat die Erträge sinken lassen. Die Finanzbranche muss sich entsprechend anpassen und neue modifizierte Geschäftsmodelle entwickeln. Und die zunehmende Regulierung wird immer komplexer und anspruchsvoller. Eine klare strategische Positionierung aller Banken ist unabdingbar.»

Frauenförderung

Auf aktuelle Projekte der Credit Suisse angesprochen, sprudelt es aus Katja Grolimund nur so heraus. Von flexiblen Arbeitszeitmodellen für CS-Mitarbeitende bis zu digitalen Sparschweinen für Kinder: Das Spektrum ist gross. Ein Thema, das Katja Grolimund besonders am Herzen liegt, ist die Frauenförderung – firmenintern genauso wie auf der Kundenseite. «Für unsere CS-Mitarbeiterinnen in der Zentralschweiz haben wir ein Mentoring-Programm für weibliche Talente ins Leben gerufen. Zudem finden monatlich spezielle Netzwerkanlässe für Frauen statt. Und: Wir veranstalten im Haus regelmässig Informationsanlässe für Hochschulabsolventinnen», erzählt sie und ergänzt: «Da wir auch unseren Kundinnen etwas Spezielles bieten möchten, werden wir 2018 eine neue ‹Women-Event-Reihe› lancieren. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr.» (ra.)

www.credit-suisse.com 

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