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Kopf der Woche

Erika Zobrist

Stans. Dank ihrem Flair für Zahlen hat Erika Zobrist ihren Traumberuf gefunden. Vor mehr als zehn Jahren wagte die Treuhandexpertin mit eidgenössischem Diplom den Schritt in die Selbständigkeit. Zuerst als Partnerin, seit 2015 mit der eigenen Firma in Stans. Die Digitalisierung erachtet die innovative Treuhänderin als eine der grossen Herausforderungen, aber auch als Chance.

Spricht Erika Zobrist von ihrer Tätigkeit, dann tut sie dies in der Wir-Form. Die von ihrem Unternehmen Zobrist Treuhand AG in Stans angebotenen Dienstleistungen sind für die Firmeninhaberin «reine Teamarbeit in Zusammenarbeit mit unseren Kunden.» Erika Zobrist hat nach ihrer kaufmännischen Ausbildung bei den Jungfrau-Bahnen in Interlaken und einigen Jahren Tätigkeit bei Bergbahnen und im Tourismus ins Treuhandgewerbe gewechselt. Der Grund dafür ist mit der Begründung, «ich bin ein Zahlenmensch und liebe den Umgang mit Menschen», nachvollziehbar. Und weil Erika Zobrist Menschen gerne hat, ist für sie die Feststellung wichtig, «dass hinter den nüchternen Zahlen immer Menschen stehen.»

Immer offen für neue Wege

Der Grund, weshalb Erika Zobrist vor 25 Jahren ins Treuhandgewerbe wechselte,

war ein einfacher: «Ich suchte etwas, wobei es mir nicht langweilig wird. Ein Schritt, den ich bis heute nicht bereut habe.» Die diplomierte Treuhandexpertin und ihr Team setzen sich für innovative Lösungen ein. «Wichtig ist, die Anliegen unserer Kunden aufzunehmen und diese als Ziel für die Lösung zu erkennen.» Deshalb ist es für sie selbstverständlich, dass in ihrem Betrieb das Thema Weiterbildung gepflegt wird. «Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass sich die Arbeit des Treuhänders stark verändern wird.» Für Erika Zobrist bringen solche Veränderungen auch neue Chancen in Form von anderen Aufgaben wie zum Beispiel die Erledigung von Arbeiten im Bereich Controlling. «Und», ist Erika Zobrist überzeugt, «die Fachkompetenz wird auch in Zukunft gefragt sein.»

Die Kunden sollen profitieren

Sprechen viele bereits heute von grossen Veränderungen, glaubt Erika Zobrist, «dass wir erst am Anfang dieses Wandels stehen.» Bevor bei Zobrist Treuhand jedoch eine neue Dienstleistung ins Angebot kommt, wird diese von der Firmeninhaberin selber auf Herz und Nieren getestet. So zum Beispiel die Automatisierung der Buchhaltung oder die direkte Verbuchung von Spesen mit dem Smartphone. «Der Aufwand für das Finanz- und Rechnungswesen wird dadurch gerade für KMU’s kleiner», ist Erika Zobrist überzeugt. Neben den Dienstleistungen in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung hat in den letzten Jahren die Nachfolge- und Nachlassplanung immer mehr an Bedeutung zugenommen. Bei Bedarf ziehen Erika Zobrist und ihr Team zusätzliche Fachspezialisten bei mit dem Ziel, den Kunden eine optimale Lösung zu bieten. (bc.)

www.zobrist-treuhand.ch

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