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Kopf der Woche

Dorothee Guggisberg

Luzern. Prof. Dorothee Guggisberg ist seit Ende 2016 Direktorin der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit. Das Departement feiert dieses Jahr sein 100jähriges Bestehen. Die Direktorin nimmt das Jubiläum zum Anlass, um auf die Bedeutung der sozialen Arbeit für die Gesellschaft aufmerksam zu machen. «Sie ist sichtbar unverzichtbar», sagt sie.

Dorothee Guggisberg ist ursprünglich diplomierte Sozialarbeiterin FH. Danach hat sie diverse Weiterbildungen absolviert. So ein Nachdiplomstudium «Innovation und Management in der Sozialen Arbeit am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik in Frankfurt a.M. (D), Nachdiplomkurse für «Gemeinwesenarbeit», «Lehren an Fachhochschulen» und «Forschen in den Sozialwissenschaften» sowie das Studium «Executive Master of Public Administration» an der Universität Bern mit Masterabschluss.

Praktische Erfahrung

Nebst der fundierten theoretischen Ausbildung verfügt Dorothee Guggisberg über eine reiche praktische Erfahrung. So hat sie unter anderem im Frauenhaus Bern und bei Caritas Schweiz in Luzern gearbeitet. Sie war im Flüchtlingswesen engagiert und hat berufliche Erfahrungen gesammelt in Lateinamerika. Sie war Dozentin und stellvertretende Abteilungsleiterin an der Berner Fachhochschule, Hochschule für Sozialarbeit sowie Geschäftsleitern eines Hilfswerks für Entwicklungszusammenarbeit und später Geschäftsführerin der Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe SKOS. Seit bald zwei Jahren ist sie nun Direktorin der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit.

100 Jahre Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit gehört zu den ältesten Bildungsstätten für Soziale Arbeit in der Schweiz. Dieses Jahr feiert sie ihr 100-Jahr-Jubiläum. «In all den Jahren hat die gesellschaftliche Bedeutung Sozialer Arbeit stetig zugenommen und sie hat sich zu einer Hochschuldisziplin entwickelt», stellt Dorothee Guggisberg fest. «Soziale Fragen erfordern kompetente Fachleute und wissenschaftliche Grundlagen zur Entwicklung von effizienten, zukunftsfähigen Lösungen.»

Sichtbar unverzichtbar

«Das Jubiläum ist für uns Anlass, um unter anderem mit 100 Projekten von Studierenden die Bedeutung der Sozialen Arbeit in der Gesellschaft und ihren Beitrag zur Entwicklung des Gemeinwesens sichtbar zu machen», so Dorothee Guggisberg. Sie ist überzeugt: «Soziale Arbeit ist sichtbar unverzichtbar - sie leistet einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand und zum Wohlergehen aller. Soziale Arbeit ist ein wichtiges Scharnier im vielschichtigen Gefüge unserer Gesellschaft. Nachhaltige Lösungen müssen aber gezwungenermassen interdisziplinär verknüpft sein. Nur in konsequenter Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen und Berufsgattungen lassen sich komplexe Probleme zukunftsfähig bearbeiten – so zum Beispiel wenn Architektinnen, Wirtschaftsfachpersonen, Immobilienexpertinnen und Sozialarbeitende kooperieren, um Lebensräume nachhaltig und lebendig zu gestalten. Hierzu bietet die Hochschule Luzern ausgezeichnete Voraussetzungen.

www.hslu.ch/de-ch/soziale-arbeit/

 

 

 

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