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Kopf der Woche

Anton von Weissenfluh

Die Dargebotene Hand – auch bekannt als «Tel 143» – ist Anlaufstelle für Hilfe- und Ratsuchende. In der Regionalstelle Zentralschweiz gehen jährlich rund 14'000 Anrufe ein. Anton von Weissenfluh, ehemaliger CEO von Chocolat Halba, engagiert sich ehrenamtlich als Präsident der Organisation.

Es sind nicht selten unfassbar traurige Schicksale, mit welchen sich Menschen ans «Tel 143» wenden. Die Regionalstelle Zentralschweiz hat ihren Sitz in Luzern und bedient die Kantone Luzern, Zug, Obwalden, Nidwalden, Uri und Schwyz (ohne March und Höfe). Jährlich gehen rund 14'000 Anrufe aus der Region Zentralschweiz in Luzern ein. 55 professionell ausgebildete freiwillige Mitarbeitende nehmen sich der Sorgen der Anrufenden vertrauensvoll an und stehen ihnen unterstützend zur Seite. Der Vorstand bestehend aus aktuell neun Mitgliedern, arbeitet ebenfalls ehrenamtlich und unterstützt und berät die Geschäftsstelle.

Anton von Weissenfluh (65) ist Präsident der Regionalstelle Zentralschweiz. Der promovierte Lebensmittelwissenschaftler war zuletzt CEO von Chocolat Halba. «Seit dem Ausbruch der Pandemie sind die Anruferzahlen zweistellig gestiegen. Wir gehen davon aus, dass das hohe Niveau von Hilfesuchenden nicht zurückgeht. Hier müssen wir weiter unsere Dienstleistung ausbauen und Mitarbeitende ausbilden», erklärt der Krienser. Als weiteres Ziel sieht er den Ausbau der digitalen Beratungskanäle. Vor allem jüngere Hilfesuchende sind es sich gewohnt, Hilfe online – im Chat oder per Mail – zu holen. (nj./pd.)

www.luzern.143.ch

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