AKOMAG ROICOM
DAS WIRTSCHAFTSPORTAL DE ZENTRALSCHWEIZ

Fokus

Tourismus heisst auch Leidenschaft

Der Zentralschweizer Tourismustag ist nicht nur ein etablierter Weiterbildungs- und Netzwerkanlass der Tourismusbranche, sondern auch Beispiel für eine zielführende Alli-anz: Unter einem Eventdach finden sich die Hochschule Luzern, Luzern Tourismus und die Schweizerische Hotelfachschule Luzern. Zusammen setzen Sie sich für die Touris-musdestination Zentralschweiz ein.

Auch wenn ab und an Schwankungen zu verzeichnen sind: Der Tourismus ist in der Zentralschweiz beachtlicher Bestandteil der regionalen Wertschöpfung. Es geht um Arbeitsplätze und um Steuereinnahmen. Aktuell zeigt das neue Leuchtturmprojekt der Zentralschweiz, das Bürgenstock Resort, wohin die Reise geht. Bis spätestens 2020 generiert die neue Hotelanlage im  Vollbetrieb jährlich rund 140 Millionen Franken Bruttowertschöpfung für die Zentralschweiz (100 Mio. Resort, 40 Mio. Zulieferer). Es schafft Arbeitsplätze für insgesamt 1100 Personen (Angestellte und Zulieferer) und wird dadurch zweitgrösster Arbeitgeber des Kantons Nidwalden sein.

Weiterbildungs- und Netzwerkplattform

Vor diesem Hintergrund ist zu verstehen, dass sich die (heterogene) Tourismusbranche einerseits in Verbänden und Institutionen organisiert, um im politischen Meinungsmarkt als Kraft wahrgenommen zu werden. Andererseits sind es überdachende Marketingorganisationen, welche die vielfältigen Produkte der Tourismusindustrie millimetergenau auf die Zielgruppen ausrichten und vermarkten. Das alles hat auch viel mit einem starken Netzwerk zu tun. Denn Touristiker und Touristikerinnen, Gastronomen, Seilbahnbetreiber und Hoteliers sind kommunikative Menschen, die schnell Kontakte knüpfen und diese auch ausbauen. Damit sei der Markenkern des Zentralschweizer Tourismustages definiert, der unlängst in den Räumlichkeiten der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern (SHL) mit 130 Teilnehmenden stattfand: Man tauscht sich aus und lernt Neues dazu. Das Thema lautete: «Irgendwie anders- Erfolg dank Differenzierung.»

Erfolg braucht Leidenschaft und Kreativität

Um es auf einen Nenner zu bringen. Auch touristische Unternehmen brauchen Alleinstellungsmerkmale, also eine klare Differenzierung, gekoppelt mit  Leidenschaft, Kreativität, Durchsetzungswillen und – Glück. Es waren Profis, die für Profis aus dem Nähkasten plauderten und ihre Strategien mit Leidenschaft präsentierten. So das Outdoor Urgestein André Lüthi, CEO der Globetrotter Group, Jasmin Feierabend, ehemalige Absolventin der SHL und Inhaberin der angesagten «Streetfood Company» Happy Souls, Urs Vogel, Hotel Manager Motel One, Zürich sowie Benedikt Lüchinger, CEO der auf die Vermietung von Luxusautos spezialisierten Firma Edel & Stark.

Der Zentralschweizer Tourismustag wurde 1999 von Rolf-Peter Pfaff ins Leben gerufen. Als damaliger Direktor von Zentralschweiz Tourismus hat er den Grundstein für eine Veranstaltungsreihe gelegt, deren Ziel es ist, eine Weiterbildungs- und Netzwerkplattform für touristische Leistungsträger und Politikerinnen und Politiker aus der Zentralschweiz zu sein. Heute wird der Tourismustag von der Hochschule Luzern, Luzern Tourismus und der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern getragen und organisiert. (jo.

Bildlegende: Das OK Zentralschweizer Tourismustag: Marcel Perren, Luzern Tourismus AG, Jürg Stettler, Hochschule Luzern, Ursina Weder, Hochschule Luzern und Timo Albiez Schweizerische Hotelfachschule Luzern.

www.hslu.ch/de-ch/wirtschaft/institute/itw/

en.shl.ch/

www.luzern.com

www.edelstark.com

www.happysouls.ch

www.motel-one.com

www.globetrotter.ch

www.buergenstock.ch

 

 

zurück zur Übersicht