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Fokus

Internationale Vernetzung wächst

Luzern. Die Internationalisierung der Schweizer Wirtschaft nimmt laufend zu. Dies ist das Fazit einer Erhebung, an der die Hochschule Luzern – Wirtschaft beteiligt ist. Das wirkt sich auf die Wertschöpfungsketten aus. Die Hochschule Luzern und die Luzerner Kantonalbank haben darauf gezielt reagiert.

«Die Internationalisierung schreitet nicht nur bei der Beschaffung und Produktion, sondern auch zunehmend bei Forschung und Entwicklung voran», stellt Professor Bruno R. Waser von der Hochschule Luzern – Wirtschaft fest. «Technologische Entwicklungen wie die Digitalisierung von Produkten und Prozessen verstärken diesen Trend.» Bruno R. Waser leitet seit über zehn Jahren das Forschungsprojekt «European Manufacturing Survey – Schweiz» in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung. Im Rahmen dieser Erhebung werden das Innovationsverhalten und die Internationalisierungsbestrebungen von Schweizer Firmen untersucht.

Neuer Studiengang 

Der Währungsdruck und die Digitalisierung haben die Internationalisierungstendenzen in der Schweiz zusätzlich beschleunigt. Dies manifestiert sich insbesondere bei den Wertschöpfungsketten der Unternehmen, wie man bei der Auswertung der Erhebungsdaten festgestellt hat. Auf diese neuen Herausforderungen hat die Hochschule Luzern – Wirtschaft gezielt reagiert. Sie hat vor zwei Jahren eine neuartige Studienrichtung «Value Network & Process Management» gestartet. «Dieses Studium trägt der zunehmenden Internationalisierung und Digitalisierung von Wertschöpfungsketten Rechnung», erklärt Bruno R. Waser. Erfreut ist er, dass das neue Angebot von den Studierenden von Beginn an intensiv genutzt wird.

Angebot der Luzerner Kantonalbank

Auch die Luzerner Kantonalbank berät immer mehr Unternehmen gezielt bei der Optimierung ihrer Wertschöpfungsketten. Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) ist die führende KMU-Bank der Zentralschweiz. Sie pflegt im Kanton Luzern mit zwei von drei 3 Unternehmen und mit rund 4'000 weiteren Unternehmen in der restlichen Deutschschweiz geschäftliche Beziehungen. «Dank dieser Vielzahl an Unternehmen haben wir einen guten Überblick über das Wirtschaftsgeschehen und dies quer über alle Branchen und Wertschöpfungsketten hinweg», erklärt Fabian Fischer, Leiter Unternehmerbank der LUKB. «Im Dialog mit Unternehmern und Unternehmensführern spüren wir in den letzten Jahren einen klaren Trend heraus: Die Einflussfaktoren, die auf etablierte Branchen und Geschäftsmodelle einwirken, sind zunehmend komplex und entwickeln sich dynamisch. Das wirkt sich direkt auf die Wertschöpfungskette der Unternehmen aus, und zwar unabhängig von der Grösse der Firma.» (pf.)

www.hslu.ch/wirtschaft

www.lukb.ch

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